<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347</id><updated>2011-12-12T15:33:38.549+01:00</updated><category term='Libyen'/><category term='Atomwaffen'/><category term='uranwaffen'/><category term='Fukushima'/><category term='BAN-Tour'/><category term='Nordkorea'/><category term='Frieden'/><category term='Rüstungsexporte'/><category term='IPPNW'/><category term='Mitgliederversammlung'/><category term='Saudi-Arabien'/><category term='Schiff nach Gaza'/><category term='uranabbau'/><category term='NATO'/><category term='nukleare Abrüstung'/><category term='Atomkraft'/><category term='Japan'/><category term='Atomunfall'/><category term='ICAN'/><category term='Basel'/><category term='Weltkongress'/><category term='Faschismus'/><category term='nukleare kette'/><category term='Super-GAU'/><category term='Menschenrechte'/><title type='text'>IPPNW-Blog</title><subtitle type='html'>Die deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>ippnw-admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06389482270300747591</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>35</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-7974484341911154286</id><published>2011-11-24T11:09:00.001+01:00</published><updated>2011-12-12T15:33:38.567+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Menschenrechte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Faschismus'/><title type='text'>„Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer…“</title><content type='html'>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-iy0kBDF_ws0/Ts4X_zy-YQI/AAAAAAAAAGs/5sUaGn9HqQo/s1600/DSC_0162_web-182x182px.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="182" src="http://2.bp.blogspot.com/-iy0kBDF_ws0/Ts4X_zy-YQI/AAAAAAAAAGs/5sUaGn9HqQo/s320/DSC_0162_web-182x182px.jpg" width="182" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Matthias Jochheim&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Vorstandsvorsitzender IPPNW&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;b&gt;Neonazimorde in Deutschland&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hinter dem Schlafenden auf Goyas Bild tauchen die Nachtmahre und Chimären auf, das Unheimliche, Unfassbar-Bedrohliche des Albtraums. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Nachrichten dieser Tage haben etwas vergleichbar Gespenstisches und tief Beunruhigendes. Eine Bande brutaler Mörder treibt über viele Jahre ihr verbrecherisches, rassistisch motiviertes Unwesen in Deutschland, und kann sich dabei offenbar auf eine spezifische Blindheit der Staatsorgane stützen, wenn nicht sogar auf Formen einer klandestinen Zusammenarbeit mittels sogenannter V-Männer. &lt;br /&gt;Es muss daran erinnert werden: Das Verbot der neofaschistischen NPD ist daran gescheitert, dass bereits vor Jahren das Bundesverfassungsgericht die Durchdringung führender NPD-Kader mit Staatsschutzagenten für so relevant hielt, dass die originäre Verfassungsfeindlichkeit der Partei als solcher nicht mehr zu beweisen war. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Verwobenheit des bundesdeutschen Staates mit seinem faschistischen Vorläufer hat weitere ebenso unheimliche Blüten getrieben: der führende Staatsrechtler und anerkannte Kommentator unseres Grundgesetzes, Theodor Maunz, war nicht nur dem Nazi-Staat schon mit seiner Expertise zu Diensten gewesen, sondern entpuppte sich nach seinem Tod als anonymer Schreiber eines neofaschistischen Periodikums, der „Nationalzeitung“.&lt;br /&gt;&amp;nbsp;Überhaupt sind die Beispiele der Kontinuität der deutschen Machtelite nach 1945 Legion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir Vernunft nicht nur als instrumentell, also als beliebigen Zwecken dienende Verstandestätigkeit verstehen, sondern als die menschliche Fähigkeit, durch Erkenntnis, durch folgerichtiges Lernen Lebensverhältnissen näher zu kommen, die im wahren Sinne human sind, dann ist der Faschismus die grausamste Manifestation des Verlusts und der Zerstörung von Vernunft. &lt;br /&gt;Die deutschen Organisatoren des Zweiten Weltkriegs sind sicherlich mit großer Zweckrationalität vorgegangen, aber bei einem Projekt, das jeder Sinnhaftigkeit menschlicher Geschichte direkt feindlich war, und dass man in den Kategorien der Psychopathologie nur als Kombination von Verlust jeglichen humanen Mitgefühls und entfesselter Megalomanie beschreiben kann. &lt;br /&gt;In den Begriffen der Psychopathologie kann dies auch als maligne Regression beschrieben werden, als massive Kultur-Zerstörung gegenüber dem schon erreichten Niveau des Zivilisatorischen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frage ist bis heute nicht beantwortet: woher die weiter wirksame Destruktion von Vernunft und Humanität in einer Gesellschaft, die doch diese Werte immer wieder als wesentlich hervorhebt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine These: Es ist die Unvernunft, die Demokratiefeindlichkeit und Destruktivität der ökonomischen Prozesse, der „Terror der Ökonomie“. In diesem für die Gesellschaft und damit für alle Menschen entscheidend wichtigen Lebensbereich hat die Selbstbestimmung des Gemeinwesens keinen Einzug gehalten, hier gelten die kruden Gesetze der kapitalistischen Logik, des Kampfs „Jeder gegen jeden“, das Recht des Stärkeren. In unseren Tagen erleben wir überall auf dem Planeten die Angst vor der Destruktivität dieses scheinbar völlig unbeherrschbaren Prozesses. Eine Volksabstimmung in Griechenland wird zur Gefahr für die propagierte Sanierung der Kreditwirtschaft; überall in Europa gerät die soziale Lage der Bevölkerungsmehrheit in die Schieflage. Die von den Regierungen in die Wege geleiteten Maßnahmen stopfen erkennbar nur die aktuellsten Löcher, um für den weiteren Verlauf noch größere Defekte vorzubereiten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn es nicht gelingt, den Schlaf der Vernunft durch laute Alarmrufe zu beenden, und im wahrsten Sinne soziale, demokratische, friedliche und naturfreundliche Taten mit wachem Verstand und Energie gemeinsam in die Hand zu nehmen, werden die Nachtmahre des Hasses und der Zerstörung neue Schrecken über uns bringen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-7974484341911154286?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/7974484341911154286/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2011/11/der-schlaf-der-vernunft-gebiert.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/7974484341911154286'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/7974484341911154286'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2011/11/der-schlaf-der-vernunft-gebiert.html' title='„Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer…“'/><author><name>ippnw-admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06389482270300747591</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-iy0kBDF_ws0/Ts4X_zy-YQI/AAAAAAAAAGs/5sUaGn9HqQo/s72-c/DSC_0162_web-182x182px.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-8543098153524122239</id><published>2011-10-10T16:33:00.000+02:00</published><updated>2011-10-10T16:34:50.431+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Atomwaffen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='uranwaffen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='uranabbau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='nukleare kette'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Atomunfall'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='nukleare Abrüstung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frieden'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Atomkraft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='IPPNW'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ICAN'/><title type='text'>Atomenergie und Atomwaffen – unauflösbar verbunden</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-yYEHud84FSY/TpMBbdMskJI/AAAAAAAAAGk/Si8wb2n1K38/s1600/IMG_4021_blog.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="188" src="http://1.bp.blogspot.com/-yYEHud84FSY/TpMBbdMskJI/AAAAAAAAAGk/Si8wb2n1K38/s200/IMG_4021_blog.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Xanthe Hall, IPPNW&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="color: #6fa8dc;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Die Welt von den nuklearen Fesseln befreien&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Das atomare Zeitalter begann in Deutschland, daher haben wir eine besondere Verantwortung es zu beenden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Die Glieder der nuklearen Kette&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Man redet immer über Atomwaffen oder Atomenergie, die abzuschaffen sind. Aber sie sind nur die sichtbaren Produkte einer ganzen nuklearen Kette, die uns fesselt. Diese Kette richtet viel mehr Unheil an, als uns bewusst ist. &lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Am Anfang der Kette steht der Uranabbau – die gleiche Quelle für Atomenergie und Atomwaffen. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Danach folgt die Anreicherung. Zentrifugentechnologie erlaubt, Uran anzureichern und es ist nur eine Frage des Anreicherungsgrades, ob das Uran danach für die Stromherstellung oder für Bomben genutzt wird. Ob wir glauben oder nicht, dass das Land nur für zivile Zwecke anreichert, 100% sicher sein können wir uns nicht. Das bekannte Beispiel Iran zeigt uns, welche Rolle bereits vorhandene Spannung und Misstrauen hier spielen. Diese Mischung kann im schlimmsten Fall zum Krieg führen. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Als Nebenprodukt der Anreicherung werden Uranwaffen aus dem abgereicherten Uran produziert. Diese Waffen kamen bisher oft zum Einsatz – in Bosnien, Irak und Afghanistan – mit verheerenden Konsequenzen für die Gesundheit Menschen und die Umwelt.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Als Nächstes in der Kette kommt der Atomreaktor. Er produziert nicht nur Strom, sondern auch Plutonium, &lt;/li&gt;&lt;li&gt;das wiederum durch die Wiederaufarbeitung aus abgebrannten Elementen herausgetrennt wird. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Atomwaffen können entweder mit hochangereichertem Uran oder mit Plutonium gebaut werden.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Solange Atomwaffen existieren, können sie zum Einsatz kommen, entweder im Krieg – wie in Hiroshima und Nagasaki – oder bei den Atomtests. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Und am Ende der Kette bleibt der Atommüll oder der Fallout.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;b&gt;Unsere Fesseln&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Alle diese Kettenglieder sind durch die radioaktive Strahlung gefährlich für Gesundheit und Umwelt. Alle Kettenglieder produzieren radioaktiven Müll oder Fallout, die über Hunderttausende von Jahren in der Umwelt verbleiben. Die nukleare Kette ist nicht emissionsfrei. Daher ist die Behauptung, dass die Atomenergie das Klima retten kann, eine Lüge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Strahlung macht krank&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Hiroshima, Tschernobyl, Semipalatinsk ... ob Atombombenabwürfe, Atomunfälle oder oberirdische Atomtests – in den betroffenen Regionen zeigen sich überall ähnliche Krankheitsbilder je nach freigesetzten Radioisotopen: Schilddrüsenkrebs, verschiedene Karzinome, Darmkrebs, Lungenkrebs, Knochenkrebs, Leukämie (besonders bei Kindern), Leberkrebs, genetische Defekte und viele weitere Krankheiten.&lt;br /&gt;Auch in Fukushima werden all diese Krankheiten als Langzeitfolgen der Strahlung verstärkt auftreten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Unser Rezept&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Der Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland ist zwar beschlossene Sache, erweist sich aber wegen Bündnisverpflichtungen gegenüber der NATO als schwierig umzusetzen. Auch der Ausstieg aus der Atomenergie ist beschlossen, dennoch reicht es nicht, nur Deutschland von Atomenergie zu befreien, da Strahlung an keiner Grenze haltmacht. &lt;br /&gt;Daher schreibt die IPPNW ein holistisches Rezept: Es ist an der Zeit sowohl in internationalen Kategorien zu denken als auch sich mit der ganzen nuklearen Kette auseinanderzusetzen. Wir fordern daher:&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;ein weltweites Verbot von Uranabbau. Die indigenen Völker leiden am meisten darunter, ihre Menschenrechte werden missachtet, ihre Umwelt zerstört. Das Uran soll in der Erde bleiben.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Keine Atomtransporte mehr. Weder das Yellowcake von Niger, Australien oder Indien nach Europa noch unseren Müll von Deutschland nach Russland.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Beendigung der Herstellung von spaltbaren Materialien. Und zwar nicht, wie von vielen Staaten gefordert wird, als so genanntes Cut-Off nur für Waffenzwecke, sondern auch für die zivile Nutzung. In Europa begrüßen wir die Entscheidung, Sellafield in Großbritannien zu schließen und fordern die Schließung von Le Hague.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Der Atomteststoppvertrag soll endlich in Kraft treten. Neun Staaten blockieren ihn, darunter die USA und China.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ein Vertrag zur Ächtung und Abschaffung von Atomwaffen (Nuklearwaffenkonvention). Die Verhandlungen sollen jetzt beginnen! Macht bei der Kampagne atomwaffenfrei.jetzt mit, die sich an der internationalen Kampagne ICAN beteiligt.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wir brauchen eine globale Energiewende. Diese soll auf eine regionale Energieautonomie hinarbeiten. Denkt an die 3 E’s: Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Energiesparen, das ist der Weg nach vorne.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;Energiepolitik ist Friedenspolitik – denn es gibt keine Kriege wegen der Sonne oder des Winds.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-8543098153524122239?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/8543098153524122239/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2011/10/atomenergie-und-atomwaffen-unauflosbar.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/8543098153524122239'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/8543098153524122239'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2011/10/atomenergie-und-atomwaffen-unauflosbar.html' title='Atomenergie und Atomwaffen – unauflösbar verbunden'/><author><name>ippnw-admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06389482270300747591</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-yYEHud84FSY/TpMBbdMskJI/AAAAAAAAAGk/Si8wb2n1K38/s72-c/IMG_4021_blog.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-8534438764892718701</id><published>2011-08-17T15:14:00.004+02:00</published><updated>2011-08-17T15:31:23.352+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Atomwaffen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='nukleare Abrüstung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ICAN'/><title type='text'>Schafft das atomare Übel aus der Welt</title><content type='html'>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-2B--OZZFAZo/Tku-E1GarpI/AAAAAAAAAGc/4xdGtmi_zew/s1600/desmond_tutu.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/-2B--OZZFAZo/Tku-E1GarpI/AAAAAAAAAGc/4xdGtmi_zew/s1600/desmond_tutu.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Desmond Tutu&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Die Beseitigung von Atomwaffen ist der demokratische Wunsch der Menschen auf dieser Welt. Jedoch scheint sich keines der im Besitz von Atomwaffen befindlichen Länder momentan auf eine Zukunft ohne diese entsetzlichen Kriegsgeräte vorzubereiten. In Wahrheit vergeuden sie alle Milliarden Dollar für die Modernisierung ihrer atomaren Arsenale und machen damit die diversen Abrüstungsversprechen der Vereinten Nationen zur Farce. Wenn wir diesem Wahnsinn nicht Einhalt gebieten, scheint es beinahe unausweichlich, dass diese Instrumente des Terrors letzten Endes auch zum Einsatz kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Atomkrise im japanischen Fukushima war ein fürchterlicher Mahnruf, dass Ereignisse, die man für unwahrscheinlich hält, dennoch eintreten können und es auch tun. Es bedurfte einer Tragödie großen Ausmaßes, um manche Spitzenpolitiker zu animieren, ähnliche Reaktorkatastrophen in anderen Teilen der Welt aktiv zu verhindern. Aber es darf nicht eines weiteren Hiroshima oder Nagasaki - oder einer noch größeren Katastrophe – bedürfen, bevor man endlich aufwacht und die dringende Notwendigkeit der nuklearen Abrüstung erkennt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Woche kommen die Außenminister von fünf atomar bewaffneten Ländern – den Vereinigten Staaten, Russland, Großbritannien, Frankreich und China – in Paris zusammen, um die Fortschritte bei der Umsetzung jener Abrüstungszusagen zu diskutieren, die im Vorjahr auf der Überprüfungskonferenz des Vertrags über die Nichtverbreitung von Kernwaffen gemacht wurden. Dabei wird ihre Entschlossenheit auf die Probe gestellt, die Vision einer atomwaffenfreien Zukunft in die Realität umzusetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn es den Verantwortlichen ernst ist, die Ausbreitung dieser monströsen Waffen zu verhindern und ihren Einsatz zu vermeiden, werden sie tatkräftig und rasch zur Tat schreiten, um diese vollständig zu beseitigen. Eine Richtlinie muss dabei für alle Länder gelten: Es darf null Atomwaffen geben. Diese Waffen sind schlecht, ungeachtet, in wessen Besitz sie sich befinden. Sie bringen unsägliches Leid, egal welche Flagge sie tragen. Solange es diese Waffen gibt, wird die Bedrohung durch ihren Einsatz – entweder aufgrund eines Unfalls oder eines Wahnsinnsaktes – weiter bestehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir dürfen kein System einer nuklearen Apartheid tolerieren, in dem der Besitz der Waffen für manche Staaten legitim, aber die Absicht, in deren Besitz zu gelangen, für andere Länder offenkundig inakzeptabel ist. Eine derartige Doppelmoral ist keine Basis für Frieden und Sicherheit auf der Welt. Der Atomwaffensperrvertrag ist keine Lizenz für die fünf ursprünglichen Atommächte, sich bis in alle Ewigkeit an diese Waffen zu klammern. Der Internationale Gerichtshof hat bestätigt, dass diese Länder gesetzlich verpflichtet sind, in gutem Glauben über die vollständige Entfernung ihrer Atomarsenale zu verhandeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der neue START-Vertrag zwischen den USA und Russland ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber damit werden die überfüllten Atomarsenale der einstigen Gegner im Kalten Krieg nur unwesentlich dezimiert. Die Bestände dieser beiden Staaten machen aktuell 95 Prozent aller Atomwaffen dieser Welt aus. Außerdem sind die Modernisierungsbestrebungen in den USA und Russland sowie in anderen Ländern nicht mit deren versprochener Unterstützung einer atomwaffenfreien Welt zu vereinbaren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist zutiefst beunruhigend, dass die USA, zusätzlich zu ihrem regulären jährlichen Budget für Atomwaffen von über 50 Milliarden Dollar, in den nächsten zehn Jahren 185 Milliarden Dollar für die Vergrößerung ihres nuklearen Inventars aufwenden wollen. Ebenso beunruhigend sind die Bestrebungen des Pentagon zur Entwicklung von atomar bewaffneten Drohnen – H-Bomben, die per Fernbedienung abgeworfen werden können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Russland hat einen umfangreichen Plan zur Modernisierung von Atomwaffen vorgestellt, der auch den Einsatz verschiedener neuer Abwurfsysteme vorsieht. Unterdessen planen britische Politiker, die in die Jahre gekommene Flotte der Trident-U-Boote zu erneuern – zu geschätzten Kosten von 76 Milliarden Pfund (84 Milliarden Euro). Damit lassen sie sich die historische Gelegenheit entgehen, eine Führungsrolle im Bereich der nuklearen Abrüstung zu spielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder in die Ausweitung des Atomwaffenarsenals eines Landes investierte Dollar, fehlt in den Schulen, Krankenhäusern und anderen sozialen Diensten und ist überdies Diebstahl an den Millionen Menschen auf der ganzen Welt, die Hunger leiden oder denen der Zugang zu medizinischer Grundversorgung verwehrt bleibt. Statt Geld in Massenvernichtungswaffen zu stecken, müssen die Regierungen Ressourcen zur Verfügung stellen, um den Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das einzige Hindernis bei der Abschaffung von Atomwaffen ist der Mangel an politischem Willen, der jedoch überwunden werden kann – und muss. Zwei Drittel aller UNO-Mitgliedsländer fordern eine Atomwaffenkonvention ähnlich den bereits bestehenden Verträgen, in denen das Verbot anderer, besonders inhumaner und unterschiedslos wirkender Waffen – angefangen von biologischen über chemische Waffen bis hin zu Landminen und Streubomben – festgeschrieben steht. Eine derartige Konvention ist machbar und muss dringend vorangetrieben werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich kann die Erfindung der Atomwaffen nicht mehr rückgängig gemacht werden, aber das heißt nicht, dass nukleare Abrüstung ein unerfüllbarer Traum bleibt. Mein Land, Südafrika, gab sein Atomwaffenarsenal in den 1990er Jahren auf, weil man erkannte, dass man ohne diese Waffen besser dran sind. Ungefähr zur gleichen Zeit verzichteten die gerade unabhängig gewordenen Länder Weißrussland, Kasachstan und Ukraine freiwillig auf ihre Atomwaffen und traten dem Atomwaffensperrvertrag bei. Andere Länder haben sich von ihren Atomwaffenprogrammen verabschiedet, weil sie einsahen, dass von diesen Waffen wohl nichts Gutes kommen könne. Die weltweiten Bestände sind von 68.000 Sprengköpfen am Höhepunkt des Kalten Krieges auf aktuell 20.000 gesunken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Zeit werden alle Regierungen die fundamentale Unmenschlichkeit erkennen, die in der drohenden Auslöschung ganzer Städte mit Atomwaffen liegt. Sie werden versuchen, eine Welt ohne Atomwaffen zu erreichen – wo nicht die Gewalt, sondern der Rechtsstaat die Oberhand behält und wo Zusammenarbeit als der beste Garant für internationalen Frieden gesehen wird. Aber eine derartige Welt ist nur möglich, wenn sich die Menschen überall erheben und sich dem nuklearen Wahnsinn entgegenstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Desmond Tutu ist Friedensnobelpreisträger und Unterstützer der internationalen IPPNW-Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (&lt;a href="http://www.icanw.org/"&gt;www.icanw.org&lt;/a&gt;). &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Copyright: &lt;a href="http://www.project-syndicate.org/"&gt;Project Syndicate&lt;/a&gt;, 2011&lt;br /&gt;Aus dem Englischen von Helga Klinger-Groier&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-8534438764892718701?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/8534438764892718701/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2011/08/schafft-das-atomare-ubel-aus-der-welt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/8534438764892718701'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/8534438764892718701'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2011/08/schafft-das-atomare-ubel-aus-der-welt.html' title='Schafft das atomare Übel aus der Welt'/><author><name>ippnw-admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06389482270300747591</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-2B--OZZFAZo/Tku-E1GarpI/AAAAAAAAAGc/4xdGtmi_zew/s72-c/desmond_tutu.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-900670625954076832</id><published>2011-08-01T13:22:00.000+02:00</published><updated>2011-09-29T15:30:34.463+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rüstungsexporte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Saudi-Arabien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Menschenrechte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frieden'/><title type='text'>Saudi Arabien baut Anti-Terror-Gesetze für Aufstandsniederschlagung aus</title><content type='html'>&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-ENx0iXsNkEo/TjaLdNtHIpI/AAAAAAAAAGY/4Uw3AiE1ufk/s1600/Wagner-Jens_59mmx59mm.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://3.bp.blogspot.com/-ENx0iXsNkEo/TjaLdNtHIpI/AAAAAAAAAGY/4Uw3AiE1ufk/s200/Wagner-Jens_59mmx59mm.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Dr. Jens Wagner, IPPNW-Vorstandsmitglied&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Die IPPNW mahnt zur Einhaltung der Menschenrechte und warnt vor der Auslieferung und dem Einsatz der Leopard 2 Panzer an Saudi-Arabien. Die Situation der Menschenrechte in Saudi Arabien ist nach Angaben von Amnesty International schlecht*, anerkanntermaßen schlechter als in Libyen. Nun sollen die repressiven Maßnahmen gegen die Saudische Bevölkerung stark verschärft werden. Ein geheimer Entwurf für eine Ausweitung der Anti-Terror Gesetze in Saudi-Arabien liegt Amnesty International vor.** In diesem Entwurf wird friedlicher Protest und ziviler Ungehorsam als Terrorismus deklariert und unter härteste Strafen gestellt. Schwere&amp;nbsp; Menschenrechtsverletzungen werden durch den Gesetzesvorschlag legitimiert: Willkürliche Inhaftierung ohne Anklage oder Prozess, Unterstützung von Folter, Einschränkung der gerichtlichen Befugnisse, Verweigerung von Rechtsbeistand, sowie erhebliche Einschränkung des Rechts auf freie Meinungsäußerung. Außerdem werden die Befugnisse des Innenministers stark erweitert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hintergrund dürfte die Furcht des Saudischen Herrscherhauses vor einem Übergriff der Demokratiebewegungen des sogenannten arabischen Frühlings sein. Die IPPNW erinnert an die von der Bundesregierung unter Geheimhaltung abgesegnete Lieferung von 200 deutschen Leopard 2A7+ Panzern zur Aufstandsniederschlagung und Kriegsführung in dicht bevölkertem Gelände an Saudi Arabien. Die Bundesregierung stellt ihre Verachtung für die Menschenrechte vor aller Welt zur Schau, wenn sie einerseits die Demokratiebewegung in Nordafrika verbal unterstützt, tatsächlich aber für die brutale Niederschlagung von Demokratiebewegungen tödliche Kampfmaschinen liefert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;a href="http://www.amnesty.org/en/region/saudi-arabia/report-2010"&gt;http://www.amnesty.org/en/region/saudi-arabia/report-2010&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;a href="http://www.amnestyusa.org/news/press-releases/proposed-saudi-arabia-anti-terror-law-would-crush-peaceful-dissent-and-protest-says-amnesty-internat"&gt;http://www.amnestyusa.org/news/press-releases/proposed-saudi-arabia-anti-terror-law-would-crush-peaceful-dissent-and-protest-says-amnesty-internat&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-900670625954076832?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/900670625954076832/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2011/08/saudi-arabien-baut-anti-terror-gesetze.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/900670625954076832'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/900670625954076832'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2011/08/saudi-arabien-baut-anti-terror-gesetze.html' title='Saudi Arabien baut Anti-Terror-Gesetze für Aufstandsniederschlagung aus'/><author><name>ippnw-admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06389482270300747591</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-ENx0iXsNkEo/TjaLdNtHIpI/AAAAAAAAAGY/4Uw3AiE1ufk/s72-c/Wagner-Jens_59mmx59mm.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-3700458034523641814</id><published>2011-06-18T19:24:00.000+02:00</published><updated>2011-09-29T15:32:02.765+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Atomwaffen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='NATO'/><title type='text'>Auf der Suche nach dem Zaubertrank</title><content type='html'>&lt;b&gt;Ein Gespräch über die Zukunft der taktischen Nuklearwaffen mit NATO Delegierten in Brüssel&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letzten November in Lissabon wurde eine neue NATO Strategie verabschiedet. &lt;br /&gt;Ihre Grundprinzipien sind:&lt;br /&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Solidarität unter den Verbündeten&lt;br /&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Verteidigung gegen jede Art von Bedrohung&lt;br /&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Prävention aller erdenklichen Krisen &lt;br /&gt;Und als Novum:&lt;br /&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Die Schaffung der Vorraussetzungen für eine Welt ohne Atomwaffen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das neue strategische Konzept bekräftigt die Wichtigkeit einer solidarischen Verteidi-gungsgemeinschaft, es bleibt jedoch vage in Bezug darauf wie diese konkret aussehen soll. Die Zusammensetzung der Streitkräfte und die strategische Feinabstimmung sollen in der „Defense and Deterrence Posture Review (DDPR)“ der NATO festgelegt werden, die bis Mai 2012 erarbeitet wird. &lt;br /&gt;Vor 3 Wochen habe ich als IPPNW Vertreterin in Brüssel an einem Runden Tisch mit NATO Delegierten und Abrüstungsexperten teilgenommen, an dem es um die zukünftige Rolle der taktischen Nuklearwaffen in der DDPR ging.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die in Europa stationierten US-Atomwaffen sind einer der umstrittensten Bestandteile der NATO Strategie. Obwohl sie seit Ende des kalten Krieges deutlich reduziert wurden, befinden sich im Rahmen der nuklearen Teilhabe noch ca. 200 taktische&amp;nbsp; Atomwaffen (TNW) der NATO in europäischen Ländern, die gemäß dem Atom-waffensperrvertrag keine Atomwaffen stationieren dürfen. Diese Atomwaffen sind ein wichtiger Grund dafür, warum den Ländern des Westens häufig Doppelmoral vorgeworfen wird, wenn sie zur nuklearen Abrüstung und Nicht-Weiterverbreitung aufrufen. Auch ist die Bezeichnung taktische Atomwaffen irreführend, da jede dieser Waffen die mehrfache Sprengkraft der Hiroshima Bombe besitzt und somit nicht als taktische Präzisionswaffe eingesetzt werden kann, sondern wenn überhaupt eine strategische Funktion hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Diskussion über den Abzug der taktischen Atomwaffen aus Europa ist in den letzten 2-3 Jahren in Bewegung geraten. Laut einer aktuellen Studie von Pax Christi sind nur 3 der 28 NATO Staaten gegen den Abzug, während alle anderen dafür sind oder eine Entscheidung für den Abzug zumindest nicht blockieren würden.&lt;br /&gt;Der Deutsche Bundestag hat vor einem Jahr fast einstimmig beschlossen, mit Nachdruck für den Abzug zu arbeiten und es gibt mehrere internationale Initiativen, die ebenfalls darauf abzielen. In Zusammenschau mit Obama’s Prag Agenda und der sich hieran orientierenden Formulierung der NATO Strategie „die Vorraussetzungen für eine Welt ohne Atomwaffen“ schaffen zu wollen, erscheint der Zeitpunkt günstig, im Rahmen der DDPR Fakten zu schaffen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gespräch, an dem ich teilgenommen habe, ist Teil einer Gesprächsreihe, die von verschiedenen Friedens- und Sicherheitsinstituten organisiert wird. Ziel ist es, den NATO Delegierten einen informellen Austausch über taktische Nuklearwaffen zu ermöglichen, Fakten zu vermitteln und Vorurteile abzubauen. Es sollen Lösungs-vorschläge entwickelt werden, die auch in die offizielle Debatte einfließen können. &lt;br /&gt;Im Folgenden werde ich versuchen, die wichtigsten Themen und Argumente des Gesprächs zusammenzufassen. Da ich an die „Chatham-Houserules“ gebunden bin,&amp;nbsp; kann ich keine Namen nennen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt nahmen etwa 50 Personen an dem Gespräch teil, davon ca. 30 NATO Delegierte verschiedener Nationen, 3 NATO Mitarbeiter und etwa 20 Vertreter von Friedens- und Sicherheitsinstituten sowie NGO’s. &lt;br /&gt;Die Hauptsorge der NATO Delegierten war eine Schwächung der Solidarität innerhalb der NATO, einige befürchteten sogar, das Thema „Taktische Nuklear-waffen“ könnte zu einem Auseinanderbrechen des Bündnisses führen. Während die eher konservativen Teilnehmer den TNW eine wichtige Rolle für den Zusammenhalt zuschrieben und deshalb gegen den Abzug argumentierten, befürchteten Andere, dass gerade der Erhalt des Status quo zu ständigen Diskussionen führen würde, die die NATO spalten könnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein NGO-Vertreter bemerkte, dass die Debatte um die „Klebefunktion“ der taktischen Nuklearwaffen in Wirklichkeit eine Debatte um die Solidarität innerhalb der NATO sei. &lt;br /&gt;Die Identität der NATO ist untrennbar mit dem kalten Krieg verflochten, der wiederum zu großen Teilen auf dem Konzept der Nuklearen Abschreckung beruhte. &lt;br /&gt;Eine Reduktion von Nuklearwaffen berührt somit die Identität der NATO und wirft die Frage auf, was nach dem Verlust der alten Feindbilder und der Nuklearwaffen noch von dem Bündnis übrigbleibt.&lt;br /&gt;Gemeinsame Werte? Ein konventionelles Verteidigungsbündnis?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Vertreter des amerikanischen Verteidigungsministeriums betonte, dass es in der DDPR bei weitem nicht nur um Nuklearwaffen gehe. Ziel sei es vielmehr, einen „Zaubertrank“ zu brauen, der den Westen unverwundbar mache. Die Zutaten seien konventionelle und nukleare Waffen, Raketenabwehr und als Sahnehäubchen etwas Krisenprävention. Ich hatte den Eindruck, dass TNW in Europa seiner Meinung nach durchaus verzichtbar sind, wenn die Grundprinzipien der NATO gewährleistet bleiben. Abgesehen von den Frankreich und einem der Baltischen Staaten, schien dieses Konzept von den meisten nationalen Delegierten auf dem Treffen in Brüssel geteilt zu werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter den nationalen NATO Delegierten waren die Deutschen die stärksten Befür-worter eines baldigen Abzugs der TNW aus Europa. Auf dem Podium begründete ein Deutscher Abgesandter dies mit der historischen Rolle Deutschlands als wahrscheinlicher Austragungsort eines Atomkrieges im kalten Krieg. Er betonte die Erfolge von internationalen Verträgen und Rüstungskontrolle seit dem Höhepunkt des Wettrüstens in den 60’er Jahren. Durch Abkommen wie die KSZE (Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa),&amp;nbsp; die MBFR (Mutual and balanced force reduction) und die KSE Verhandlungen (Konventionelle Streitkräfte in Europa) sei Europa zusammengewachsen und vom Kriegsschauplatz zu einem Ort von Frieden und Stabilität geworden. &lt;br /&gt;Aus diesem Grunde sei er als Realist –und nicht als Visionär, wie ihn einer der Gesprächsteilnehmer nannte- für den Abzug der TNW aus Europa.&lt;br /&gt;Auch er betonte jedoch, dass dies nur im Konsensus mit den NATO Verbündeten geschehen dürfe, da sonst die Stabilität der Allianz gefährdet sei. Nachdem zunächst die Hoffnungen groß waren, dass die Selbstverpflichtung der Bundesregierung, für den Abzug der TNW zu arbeiten, schon im Rahmen der neuen NATO Strategie erfüllt wird, gab es im letzten Jahr einen Rückzug auf: „Ja, aber nur im Einverständnis mit unseren NATO Verbündeten“. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als einer der NATO Mitarbeiter in Brüssel sagte, dass die Entscheidung über die Art der Nuklearen Teilhabe allein bei den Mitgliederstaaten liege, freute ich mich daher sehr und dachte: „Oh gut, wenn wir das denen zu Hause sagen, ist das Problem gelöst“. &lt;br /&gt;Er beendete seinen Satz allerdings mit der Bemerkung,&amp;nbsp; dass eine enge Absprache in der Nuklearen Planungsgruppe selbstverständlich sei, da TNW die Sicherheit aller beträfen. Von mir auf diesen Widerspruch angesprochen antwortete er etwas ziemlich kompliziertes, dass ich nicht verstand. Ein Anderer ergänzte, dass die Konsequenzen einer einseitigen Entscheidung auf jeden Fall ernst wären. Auch könnte es Stimmen geben, die Deutschland historisch gesehen als undankbar bezeichnen würden. &lt;br /&gt;Offen unterstützt wurde die Deutsche Position vor allem von einem Norwegischen Delegierten, jedoch auch ein amerikanischer NATO Vertreter äußerte, dass der Abzug der TNW ein sehr wichtiges Ziel sei. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Angst vor einer Schwächung der Solidarität innerhalb der NATO wurde von allen offiziellen Delegierten geteilt und ein Konsensus der 28 wurde als Vorraussetzung für die weiteren Schritte genannt.&lt;br /&gt;Deshalb war es sehr sinnvoll, dass die Französischen und die Baltischen Argumente für den Verbleib der TNW in Europa ausführlich diskutiert wurden. Während die Baltische Angst vor Russlands TNW historisch und geographisch gesehen nachvollziehbar ist, erscheint die französische Position etwas realitätsfern und veraltet. Obwohl Frankreich als einziges NATO Mitglied nicht an der Nuklearen Planungsgruppe der NATO teilnimmt und somit eigentlich keinen Einfluss auf die Entwicklung der Nuklearstrategie hat, spricht es sich vehement gegen den Abzug der Nuklearwaffen aus Europa aus und könnte die Verabschiedung eines entsprechenden Beschlusses blockieren. Die genannten Begründungen sind, dass andere Länder wie Indien und China aufrüsten, dass Nuklearwaffen prinzipiell niemals durch konventionelle Waffen ersetzt werden können und dass die USA Europa „verlassen“ könnte um sich neuen Freunden in Asien zuzuwenden. &lt;br /&gt;Keines der Argumente, die von der Anti-Atomwaffenbewegung jahrzehntelang wiederholt worden sind und die inzwischen auf höchster Ebene angekommen sind, scheint für Frankreich zu gelten. Noch nicht einmal die weithin akzeptierte Experten-meinung, dass TNW in Europa militärisch und strategisch nutzlos geworden sind, macht Eindruck. Nein, der Französische Vertreter betonte, dass man eigentlich noch nicht einmal darüber reden sollte, da dies potentielle Feinde an der Entschlossenheit der NATO zu einem unerbittlichen nuklearen Vergeltungsschlag zweifeln lassen könnte. Leider musste er nach seinem Redebeitrag bald aufbrechen, so dass seine Positionen kaum diskutiert werden konnten. &lt;br /&gt;Über die Baltischen Befürchtungen wurde ausführlicher gesprochen. Es stellte sich heraus, dass neben der Angst vor den russischen TNW befürchtet wird, als schwache „Neulinge“ im Ernstfall von der NATO im Stich gelassen zu werden.&lt;br /&gt;Lösungsvorschläge waren, dass die NATO eine stärkere konventionelle Militärpräsenz in diesen Ländern zeigt und dass sie wirtschaftlich noch stärker integriert werden. &lt;br /&gt;Obwohl die NATO Russland nicht mehr offiziell als Bedrohung einstuft, knüpft das neue strategische Konzept die Abrüstung von TNW an Gegenleistungen Russlands. Dies ist eine selbstgeschaffene Hürde auf dem Weg der NATO zu den „Vorraus-setzungen für eine Welt ohne Atomwaffen“. Russland hat bereits vor Jahren alle Atomwaffen aus den früheren Ländern der UDSSR abgezogen und verlangt vor weiteren Gesprächen den vollständigen Abzug der NATO Atomwaffen aus Europa. &lt;br /&gt;Einige der in Brüssel anwesenden Experten vermuteten, dass eine Reduktion der russischen TNW wahrscheinlich nicht direkt von der NATO ausgehandelt werden kann, sondern eher ein Bestandteil der nächsten bilateralen Abrüstungs-verhandlungen zwischen den USA und Russland sein könnte. Die NATO müsse sich jetzt darauf vorbereiten, ihre Bedingungen zu nennen, wenn Russland von den USA an den Verhandlungstisch geholt wird.&amp;nbsp; Insbesondere in Bezug auf die Abrüstungsverhandlungen mit Russland wurde mehrfach betont, wie eng Nukleare und Konventionelle Abrüstung zusammen-hängen. &lt;br /&gt;Ein weiteres, in Brüssel diskutiertes Thema war ein Raketen-Abwehrsystem. Aus wirtschaftlichen und technischen Gründen erscheint mir dies zur Zeit jedoch noch sehr theoretisch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine erste Reaktion auf das Gespräch in Brüssel war Frustration.&lt;br /&gt;Obwohl die Bedingungen für den Abzug der TNW aus Europa noch nie so günstig waren, scheint es tausend Bedingungen zu geben, deren&amp;nbsp; gleichzeitige Erfüllung sehr schwierig erscheint. Außerdem ist die Zeit knapp, da die politischen Vorraus-setzungen bald schon wieder anders aussehen könnten. Wenn in den USA wieder eine konservativere Regierung gewählt werden sollte, wenn die Verpflichtungen aus dem Deutschen Koalitionsvertrag nicht erfüllt werden...&lt;br /&gt;Andererseits ging es in dem Gespräch ja eben darum, die Argumente, die dem Abzug der TNW entgegenstehen herauszuarbeiten, um dann konstruktive Lösungen entwickeln zu können. &lt;br /&gt;Meine wichtigste Erkenntnis aus dem Gespräch ist, dass der Wunsch nach Solidarität innerhalb der NATO bei allen NATO Ländern extrem groß ist. Deshalb vermute ich, dass die Lösungen für den Abzug der TNW wahrscheinlich darin bestehen werden, andere Möglichkeiten der Lastenteilung zu finden. &lt;br /&gt;Inzwischen, 3 Wochen und einige Gedanken später, sehe ich das Ganze positiver. Ich stimme den Gesprächsteilnehmern in Brüssel zu, die sagten, dass Politik zum Glück nicht nur theoretisch funktioniert. &lt;br /&gt;Die wirtschaftliche Lage und die öffentliche Meinung werden die Bedingungen schaffen, die Abrüstungsverträge können nur den letzten Schliff dazu beitragen. &lt;br /&gt;So wie Wirtschaft und öffentliche Meinung zur Zeit aussehen, sollte die NATO sich beeilen, um nicht von der Debatte überrollt zu werden.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inga Blum&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-3700458034523641814?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/3700458034523641814/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2011/06/auf-der-suche-nach-dem-zaubertrank.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/3700458034523641814'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/3700458034523641814'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2011/06/auf-der-suche-nach-dem-zaubertrank.html' title='Auf der Suche nach dem Zaubertrank'/><author><name>ippnw-admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06389482270300747591</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-8453286039130592123</id><published>2011-06-14T10:22:00.002+02:00</published><updated>2011-06-15T11:29:12.948+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='NATO'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Libyen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frieden'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='IPPNW'/><title type='text'>Libyen: Krieg für Menschenrechte?</title><content type='html'>&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-eJREnshOhlw/TfcYgp-3GPI/AAAAAAAAAGU/qIccKoYctXQ/s1600/Kraemer_2007_300dpi_6x6cm.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/-eJREnshOhlw/TfcYgp-3GPI/AAAAAAAAAGU/qIccKoYctXQ/s200/Kraemer_2007_300dpi_6x6cm.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Christoph Krämer, stellvetr. Vorsitzender&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Der Krieg in Libyen hat viele Menschenrechts- und Friedensfreunde in ein Dilemma gestürzt.Auf immer mehr Schreckensmeldungen folgten immer mehr Rufe nach Schutz der Zivilbevölkerung und Hilfe für die Aufständischen. &lt;br /&gt;Sind diese nicht Teil der pan-arabischen Aufstandsbewegung? Ja, auch in Libyen gibt es eine Emanzipations- und Demokratiebewegung. Aber auch wichtige Unterschiede. Auffällig z.B. wie gut organisiert und bewaffnet die Opposition dort von Anfang an war. Und das Bomben wurde begonnen, ohne uns die Rebellen und ihre Ziele vorzustellen. Z.B. Mahmud Dschibril, Chef des „Übergangsrates“. Oder sein Superminister Ali Tarhuni, libyschstämmiger US-Wirtschaftsprofessor: seit 2011 in Bengasi, um Libyen für die Marktwirtschaft zu öffnen ... &lt;br /&gt;Apropos: Worum geht der Konflikt? Primär um Partizipation, Bürgerrechte und Weltoffenheit, gegen Autokratie, Willkür und Nepotismus. Bei denen, die dafür Flugzeugträger, Bomber und Raketen sowie Milliarden Dollar einsetzen, dürften freilich eigene Interessen dominieren: Z. B. Libyens Ölreichtum. Bisher kaum erwähnt indes der im Vergleich mit seinen Nachbarn riesige Wasservorrat. Und die großen NATO-Basen, die Dschibril-Obama-Sarkozys Sieg wohl nach Nordafrika bringen wird. &lt;br /&gt;Zu den Menschenrechten: Die UN-Resolution 1973 wurde explizit dazu beschlossen, die Flugverbotszone durchzusetzen und die Zivilbevölkerung zu schützen. Benutzt wird sie aber zur Eskalation des Bürgerkriegs und zum „Regime Change“: Obama hat alle Waffenstillstandsangebote Gaddafis abgelehnt – erst müsse er zurücktreten und das Land verlassen. Zum Flugverbot, mit dem die westlichen Medien wochenlang den Luftkrieg rechtfertigten: Es war praktisch vom ersten Tag an durchgesetzt (ein vom Westen abgeschossenes Flugzeug gehörte den Rebellen). Die Zahl der Flüchtlinge, zu Beginn der Intervention mit ~300.000 angegeben, hat sich nach über 3.000 Bomber- und Raketenangriffen in 10 Wochen nicht verringert, sondern auf über 1 Million mehr als verdreifacht …&lt;br /&gt;Mein Fazit: Waffenstillstand sofort! &lt;br /&gt;Krieg schafft weder Frieden noch Menschenrechte! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Christoph Krämer ist stellvertretender Vorsitzender der IPPNW Deutschland.&lt;br /&gt;Kontakt: kraemer.ak-sn[at]ippnw.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausgewählte Quellen zum Thema:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Zur libyschen Opposition:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Frieden/nato_lybien_buro_ronnefeldt.pdf"&gt;www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Frieden/nato_lybien_buro_ronnefeldt.pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;- zu den Flüchtlingszahlen:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://libya.humantarianresponse.info/"&gt;http://libya.humantarianresponse.info&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;- zu den Kosten:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.presstv.ir/detail/179606.html"&gt;www.presstv.ir/detail/179606.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;- Pressmittelung der IPPNW:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.ippnw.de/presse/presse-2011/artikel/fa3fc7aadb/frieden-in-libyen-braucht-verhandlun.html"&gt;www.ippnw.de/presse/presse-2011/artikel/fa3fc7aadb/frieden-in-libyen-braucht-verhandlun.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.ippnw.de/presse/presse-2011/artikel/96cd47c060/ippnw-fordert-strategiewechsel-gegen.html"&gt;www.ippnw.de/presse/presse-2011/artikel/96cd47c060/ippnw-fordert-strategiewechsel-gegen.html&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-8453286039130592123?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/8453286039130592123/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2011/06/libyen-krieg-fur-menschenrechte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/8453286039130592123'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/8453286039130592123'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2011/06/libyen-krieg-fur-menschenrechte.html' title='Libyen: Krieg für Menschenrechte?'/><author><name>ippnw-admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06389482270300747591</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-eJREnshOhlw/TfcYgp-3GPI/AAAAAAAAAGU/qIccKoYctXQ/s72-c/Kraemer_2007_300dpi_6x6cm.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-8545030845315425053</id><published>2011-05-16T15:01:00.001+02:00</published><updated>2011-09-29T15:34:25.039+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Atomwaffen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='uranwaffen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='uranabbau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='nukleare kette'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='nukleare Abrüstung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Atomkraft'/><title type='text'>Atomenergie und die Bombe sind eins</title><content type='html'>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Ct_kYJMesck/TX8wEVVAGPI/AAAAAAAAAFk/xjQ0dbV2Ygc/s1600/xanthe2010.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="132" src="http://4.bp.blogspot.com/-Ct_kYJMesck/TX8wEVVAGPI/AAAAAAAAAFk/xjQ0dbV2Ygc/s200/xanthe2010.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Xanthe Hall, IPPNW&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;Wismut, Deutschland&lt;br /&gt;Los Alamos, USA&lt;br /&gt;Hiroshima und Nagasaki, Japan&lt;br /&gt;Marshall Inseln, Pazifik&lt;br /&gt;Windscale, Großbritannien&lt;br /&gt;Lop Nor, China&lt;br /&gt;Novaya Semlya, Russland&lt;br /&gt;Three Mile Island, USA&lt;br /&gt;Tschernobyl, Ukraine&lt;br /&gt;La Hague, Frankreich&lt;br /&gt;Fukushima, Japan&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von diesen Orten ausgehend kamen Tod und Krankheit für Millionen von Menschen. Große Flächen unserer Welt wurden durch radioaktive Strahlung verseucht. Dies sind Orte, die die so genannte nukleare Kette bedient haben. Aufgelistet habe ich nur wenige der Orte, die Liste ist viel, viel länger. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Anfang der nuklearen Kette steht der Abbau von Uran, dazwischen der Atomreaktor, als Produkt der Strom und ganz zum Schluss der Müll. Aber es gibt noch ein Produkt, das gerne vergessen wird: Die Atombombe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Anfang ihrer Geschichte diente die junge Atomenergie militärischen Zwecken – es entstanden die Atombomben. Erst danach wurde entschieden, mit ihr auch Strom zu erzeugen. So ist es kein Zufall, dass man von einer militärischen und zivilen Nutzung der Atomenergie spricht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Technologie, die man für Atomkraft braucht, ist auch Basis für die Entwicklung von Atomwaffen. Deswegen sagen wir: &lt;br /&gt;Atomenergie und die Bombe sind eins.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit Fukushima stellen viele Menschen die Frage: Warum ausgerechnet Japan zur Stromerzeugung dermaßen in die Atomenergie investiert hat, nachdem es durch die Atombomben so gelitten habe? Doch diese Spaltung im Kopf zwischen dem „friedlichen“ und dem bösen „militärischen“ Atom ist nicht nur japanisch. Sie begann in den 50er Jahren mit dem „Atoms for Peace“-Programm – der Propaganda mit der die USA die Atomenergie salonfähig machen wollten, um die Atomwaffen behalten zu können. Darauf ist in den 60er Jahren ein Vertragswerk ausgehandelt worden, der diese Welt in zwei teilte: die Atommächte und den Rest der Welt. Der so genannte Atomwaffensperrvertrag. Dieser regelt welche Staaten „offiziell“ Atomwaffen besitzen dürfen und welchen nicht. Die fünf Atommächte haben dem Rest der Welt als Trostpflaster für ihre militärische Unterlegenheit und die Geisel der Menschheit die zivile Atomenergie versprochen. Das Geschenk war jedoch nicht billig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So entstand die nukleare Kette, die mit dem Uranabbau beginnt. Uran ist im Gestein eingeschlossen. Wenn man Uran abbaut, wird es gefährlich. Radioaktive und giftige Partikel werden freigesetzt, die Krebs auslösen können. Deswegen sagen indigene Völker - die seit Generationen auf uranhaltigem Boden leben - in ihrer Weisheit: &lt;br /&gt;Das Uran muss in der Erde bleiben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Uran wird zum weiteren Einsatz angereichert. Die Unterschiede im Prozess für die jeweilige Endnutzung sind minimal. Für die Atomkraft wird das Uran um rund 3-5% angereichert, für medizinische Isotopen um 20%, für atombetriebene U-Boote und Atombomben um bis zu 85-90%. Also, wenn ein Land anreichern kann, ist der Baustoff für die Waffenoption gesichert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt eine weitere militärische Nutzung als Nebenprodukt der Anreicherung: uranhaltige Munition. Diese Waffen können durch die hohe Dichte des Urans Panzer und Beton durchbrechen. Wenn nach Treffern Uranpartikel freigesetzt werden, hat das radioaktive und hochgiftige Schwermetall verheerende Folgen für Mensch und Umwelt. Deswegen sagen wir:&lt;br /&gt;Uranwaffen müssen verboten werden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und am Ende der Kette fällt Müll an. Was sollen wir mit den Bergen an Atommüll tun? Manche Länder bevorzugen die Wiederaufarbeitung. Durch das Verbrennen des Urans in einem Reaktor wird Plutonium erzeugt, das durch eine Wiederaufarbeitung abgetrennt werden kann. Es kann Mischoxid (MOX) als Brennstoff hergestellt werden, der in einem MOX-Reaktor wiederum Strom erzeugen kann, wie in Fukushima 3. Oder das Plutonium wird für Atomwaffen verwendet und ergibt sogar „bessere“ Bomben als mit einfachem Uran. So haben japanische Politiker oft daran erinnert, dass sie aus dem „zivilen“ Bereich genug Plutonium angehäuft hätten, um bei Bedarf ein großes Atomarsenal bauen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir müssen die unauflösliche Verbindung zwischen allen Aspekten der nuklearen Kette erkennen: Uranabbau, Anreicherung, Uranwaffen, Atomkraft, Wiederaufarbeitung, Atomwaffen, Atommüll und Fallout. Es ist die für Mensch und Umwelt gefährliche radioaktive Strahlung, die wir bei jedem dieser Kettenglieder zusätzlich erzeugen. Als zentrales Risiko der gesamten atomaren Kette vom Herstellen der Spaltmaterialien bis zum Endlagern ist und bleibt die radioaktive Strahlung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies bedeutet: Eine Renaissance der Atomenergie vergrößert die Gefahr, dass immer mehr Staaten Atomwaffenbesitzer werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das gilt auch anders herum: Weil Staaten sich die Option auf Atomwaffen weiter erhalten wollen, bleibt für sie Atomkraft als Energiequelle attraktiv. Auch deshalb sind sie an einem Fortbestehen der Technologie interessiert und verhelfen der Atomindustrie zu großen Gewinnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letztlich heißt das also, wir brauchen eine doppelte Null-Lösung:&amp;nbsp; &lt;br /&gt;Der Ausstieg aus der Atomenergie und die Abschaffung aller Atomwaffen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich für Abrüstung einsetzen will, muss auch den Weg für den Ausstieg aus der Atomenergie bereiten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es bedeutet auch: Wer aus der Atomenergie aussteigt, tut was für die Abrüstung, denn Energiepolitik muss auch Friedenspolitik sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-8545030845315425053?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/8545030845315425053/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2011/05/atomenergie-und-die-bombe-sind-eins.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/8545030845315425053'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/8545030845315425053'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2011/05/atomenergie-und-die-bombe-sind-eins.html' title='Atomenergie und die Bombe sind eins'/><author><name>ippnw-admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06389482270300747591</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-Ct_kYJMesck/TX8wEVVAGPI/AAAAAAAAAFk/xjQ0dbV2Ygc/s72-c/xanthe2010.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-8357205702694599544</id><published>2011-05-05T13:55:00.003+02:00</published><updated>2011-05-05T14:20:04.392+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frieden'/><title type='text'>Extralegale Hinrichtung</title><content type='html'>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-rA0A_lP-txE/TcKOdz0NztI/AAAAAAAAAGQ/NlWMdo5oFi0/s1600/DSC_0162_web-182x182px.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/-rA0A_lP-txE/TcKOdz0NztI/AAAAAAAAAGQ/NlWMdo5oFi0/s1600/DSC_0162_web-182x182px.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Matthias Jochheim, IPPNW-Vorsitzender&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Fast zehn Jahre nach den Anschlägen auf die New Yorker „Twin Towers“ und das Pentagon soll nun laut US-Präsident der Hauptverantwortliche Osama Bin Laden seiner gerechten Strafe zugeführt worden sein. Bemerkenswerterweise ohne Gerichtsverfahren, bei einer überfallartigen Militäraktion in einem mit den USA verbündeten Land, dessen Regierung aber vorab nicht in Kenntnis gesetzt worden sei. Die Tötung Bin Ladens wurde offenbar von Anfang an zumindest billigend in Kauf genommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass andere von den US-Behörden gefangengenommene Tatverdächtige des 11.9. immer noch nicht vor ein ordentliches Gericht gestellt wurden. Nicht einmal eine Anklageschrift liegt gegen diese Gefangenen vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht erst mit dieser Aktion in Pakistan hat die US-Regierung den Boden gültigen internationalen Rechts ohne Bedenken weit hinter sich gelassen, unter dem Beifall wichtiger Verbündeter und sogar des UN-Generalsekretärs. Dies stellt für ein friedliches Zusammenleben von Völkern und Nationen zukünftig eine große Belastungsprobe dar. Wenn gültige Normen zunehmend Makulatur werden, wird dann nur noch die militärische Durchsetzungskraft und Brutalität die Szene bestimmen? Was wir als mühsam erreichte Regeln der Zivilisation verstanden haben, nicht zuletzt nach der Barbarei und den grausamen Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs, all dies gerät 66 Jahre nach Ende des Nazi-Faschismus immer weiter in Gefahr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird eine gewaltige Anstrengung nicht nur von Regierungen, sondern insbesondere von wachen und mutigen Bürgern erfordern, das Versprechen der UN-Charta von 1948 endlich einzulösen: die Geißel des Krieges aus dem internationalen Zusammenleben zu eliminieren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-8357205702694599544?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/8357205702694599544/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2011/05/extralegale-hinrichtung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/8357205702694599544'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/8357205702694599544'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2011/05/extralegale-hinrichtung.html' title='Extralegale Hinrichtung'/><author><name>ippnw-admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06389482270300747591</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-rA0A_lP-txE/TcKOdz0NztI/AAAAAAAAAGQ/NlWMdo5oFi0/s72-c/DSC_0162_web-182x182px.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-5385655061869128380</id><published>2011-03-20T15:56:00.001+01:00</published><updated>2011-03-20T15:58:34.994+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fukushima'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Atomkraft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='IPPNW'/><title type='text'>Korrektes Handeln reicht nicht aus</title><content type='html'>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh4.googleusercontent.com/-OZ0zBNyJpaQ/TYYVRYGoXSI/AAAAAAAAAF0/JVtWZJOduBc/s1600/ursula_voelker.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" src="https://lh4.googleusercontent.com/-OZ0zBNyJpaQ/TYYVRYGoXSI/AAAAAAAAAF0/JVtWZJOduBc/s1600/ursula_voelker.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ursula Völker, Ärztin und Atomkraftgegnerin&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Ich bin 26 Jahre alt, seit bald sieben Jahren Mitglied der IPPNW, den Ärzten gegen den Atomkrieg. Im März 2011 werde ich zum ersten Mal als Atomkraftgegnerin vorgestellt und bin stolz darauf. Ursula Völker, Ärztin und Atomkraftgegnerin. Nicht dass es ein Kinderspiel gewesen wäre, nach dem Staatsexamen in die Arztrolle hineinzuwachsen. So direkt als Atomkraftgegnerin bezeichnet zu werden, ist noch ungewohnter. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Ich vermute, das geht nicht nur mir so. Meine Generation hat die Atomkraftgegnerschaft gewissermaßen in die Wiege gelegt bekommen, sich aber zunächst eher als Opfer wahrgenommen. Schließlich waren wir 1986 die gegenüber radioaktiver Strahlung empfindlichste Bevölkerungsgrupe: Ungeborene und Kleinkinder. Wir haben die Ängste unserer Eltern erlebt, erinnern uns an Sandkastenverbot und geschlossene Fenster.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Diese Erfahrung allein macht uns noch längst nicht zu bekennenden Atomkraftgegnern. Sie bringt uns möglicherweise dazu, die Grünen zu wählen, den schönen blauen Strom der Stadtwerke zu wählen oder zu Ökostromanbietern zu wechseln. Umweltbewusst, Globalisierungskritiker, aber Atomkraftgegner? Dieses Etikett hätten wir uns nicht verpasst.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Nach Fukushima stellen wir erschrocken fest, dass in einem Vierteljahrzehnt nichts dafür getan worden ist, die Kinder, die wir bekommen haben oder bekommen werden, vor derselben Gefahr zu schützen. Wir machen der Generation unserer Eltern stille Vorwürfe und merken dabei, dass wir selbst inzwischen die Erwachsenenrolle eingenommen haben und Verantwortung tragen. Wir erkennen, dass korrektes Handeln nicht ausreicht. Wir müssen Stellung beziehen, zu offiziellen und lautstarken Atomkraftgegnern werden.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Als Ärztin ist es meine Aufgabe, Leben zu erhalten und vor Gefahren zu bewahren. Dieser Auftrag und meine medizinische Ausbildung führen mir noch deutlicher vor Augen, warum ich mich als Atomkraftgegnerin bezeichnen möchte: Ich weiß um die gesundheitlichen Folgen der radioaktiven Strahlung, sowohl im Hoch- als auch im Niedrigdosisbereich. Ich kann nicht hinnehmen, dass Regierungen, Behörden und Konzerne meinen Mitmenschen dieses Wissen vorenthalten. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Ich bin entsetzt, auf welche Weise Grundprinzipien der Forschung durch die Verquickung der Belange von IAEA und WHO auf den Kopf gestellt werden. Wenn die weltweit oberste Gesundheitsbehörde sich seit 52 Jahren von genau der Behörde den Mund verbieten lassen darf, der die Förderung der zivilen Nutzung der Atomenergie obliegt, haben unabhängige Studien kaum eine Chance, durchgeführt geschweige denn gehört zu werden.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Atomkraftwerke gefährden Menschenleben nicht nur im Störfall. Radioaktive Strahlung lässt die Bergarbeiter erkranken, die das Uran für unsere Brennstäbe aus dem Boden holen. Die Emissionen der Reaktoren im Normalbetrieb erhöhen die Kinderkrebsraten in der Umgebung, von der völlig ungelösten Frage der Endlagerung gar nicht zu sprechen. Die zivile Nutzung der Atomenergie steht in direktem Zusammenhang mit der Weiterverbreitung von Atomwaffen. Vorbeugen, wo Heilen kaum möglich ist, muss das ärztliche Handlungsprinzip sein.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Ein Hinweis zum Schluss. Der Schutz und Erhalt menschlichen Lebens ist kein Monopol der Gesundheitsberufe, sondern unser aller ureigenstes Interesse, Politiker und Konzernchefs eingeschlossen. Als Ärztin kann ich Argumente liefern, wissenschaftliche Erkenntnisse beurteilen. Der Auftrag, sich von einer Technologie abzuwenden, deren Risiken wir seit ihren Anfängen nicht im Griff haben, geht an uns alle. Abschalten!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-5385655061869128380?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/5385655061869128380/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2011/03/korrektes-handeln-reicht-nicht-aus.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/5385655061869128380'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/5385655061869128380'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2011/03/korrektes-handeln-reicht-nicht-aus.html' title='Korrektes Handeln reicht nicht aus'/><author><name>ippnw-admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06389482270300747591</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh4.googleusercontent.com/-OZ0zBNyJpaQ/TYYVRYGoXSI/AAAAAAAAAF0/JVtWZJOduBc/s72-c/ursula_voelker.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-3811809089553344514</id><published>2011-03-13T10:29:00.000+01:00</published><updated>2011-09-29T15:31:20.653+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mitgliederversammlung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Atomunfall'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fukushima'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Japan'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Super-GAU'/><title type='text'>Tschernobyl gestern, Fukushima heute, Biblis morgen?</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-IhEb75tqI9c/TX8xKgfSJVI/AAAAAAAAAFs/C0JORkxies8/s1600/mv2011_01.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="250" src="http://2.bp.blogspot.com/-IhEb75tqI9c/TX8xKgfSJVI/AAAAAAAAAFs/C0JORkxies8/s320/mv2011_01.jpg" width="250" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Rund 100 ÄrztInnen, MedizinstudentInnen, Fördermitglieder und MitarbeiterInnen der deutschen IPPNW trafen sich am Wochenende in Frankfurt am Main zu einem Jahrestreffen mit der üblichen Tagesordnung: einer Mischung von Regularien, Vorstandswahl, Vorträgen und Workshops. Am Samstagvormittag war jedoch klar: die Tagesordnung muss gekippt werden. Eine kleine Krisengruppe bildete sich in einem Hinterzimmer, ausgestattet mit Laptops, mobilem Internetzugang und Handys und begann die mühsame Aufgabe, Informationen über das atomare Desaster im Fukushima zu sammeln und auszuwerten. Es hatte eine Explosion in einem der Reaktoren gegeben, hieß es in einer Mail von einer japanischen Kollegin. Die Wände und das Dach seien bereits eingestürzt. War die Betonhülle schon kaputt? Wie viel Radioaktivität hatte sich im Kern angesammelt und wie viel wurde jetzt freigesetzt? Hatte die Kernschmelze schon statt gefunden? Die Medien widersprachen sich ständig, niemand wusste mit Sicherheit was passiert ist. Wir tappten im Dunkeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eins war schon klar, wir mussten reagieren. Die erste Pressemitteilung wurde geschrieben, die Medien angerufen, Interviews wurden angeboten. Die IPPNW-Mitglieder teilten sich in Kleingruppen auf und berieten, was zu tun sei. Ganz schnell entstand ein Konsens: Wir müssen raus auf die Straße und demonstrieren. Alle machten sich an die Arbeit: Ballons aufpusten, „nukleare“ Schirme verteilen, Transparente von den Wänden abhängen, Flyer von den Infotischen zum Verteilen mitnehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An der Hauptwache sammelten wir uns und gaben für die Fernsehkameras ein beeindruckendes Bild  ab mit Bannern, Ballons und Schirmen. Nicht genug: die scheidende Vorsitzende, Angelika Claußen, schlug Parolen vor, die wir rufen sollten. „Atomkraftwerke abschalten!“ „Atomenergie – basta!“. Dann übernahm Alex Rosen, ein junger Arzt aus Dortmund, die Leitung und begann, noch kreativer zu werden. Er rief „Tschernobyl gestern, Fukushima heute, Biblis morgen?“ und innerhalb kurzer Zeit stimmten wir alle ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Glück war, dass wir alle zusammen waren. IPPNW-ExpertInnen zu Atomenergie – Henrik Paulitz, Angelika Claußen, Reinhold Thiel, Winfrid Eisenberg – konnten schnell als AnsprechpartnerInnen von unserer Pressereferentin Angelika Wilmen an die Medien vermittelt werden. Die Zahl der Anfragen war enorm. Es wurde schnell klar, dass sich weitere  Mitglieder zur Verfügung stellen mussten. Diese wurden schnell gebrieft und haben ebenfalls Interviews gegeben. Ich musste die englischsprachigen Anfragen bedienen und fuhr mehrmals mit dem Taxi hin und her zum Fernsehstudio, erhielt eine schnelle Maske, und meine Aussage wurde weltweit übertragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Hauptproblem war die Aussage selbst. Während die Fragen natürlich immer auf die Geschehnisse in Japan fokussierten, konnten wir relativ wenig mit Sicherheit dazu sagen, da die Informationen so spärlich und widersprüchlich waren. Klar war, die einzige Hilfe – zumindest gegen Schildrüsenkrebs – wäre große Mengen Jod zu schlucken. Aber es war dafür wahrscheinlich schon zu spät, wenn Radioaktivität bereits freigesetzt wurde. Dann hilft nur Evakuierung, aber die Frage des Umkreises blieb für uns offen. 20 km war bestimmt nicht ausreichend vor allem wenn eine Kernschmelze im Gange wäre. Kinder und schwangere Frauen hätten Vorrang, da sie die größte Empfindlichkeit gegenüber Strahlung haben und daher am heftigsten betroffen wären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die wichtigste Aussage war für uns alle doch klar: die Nutzung der Atomenergie, sei es zivil oder militärisch, von Uranabbau bis zur kontrollierten oder unkontrollierten Kettenreaktion, bedroht das Leben und muss beendet werden. Es reicht nicht, die AKWs auf ihre Sicherheit hin zu prüfen. Die Atomenergie ist kein Auslaufmodell, sondern ein Killer, eine unbeherrschbare Risikotechnologie. Alle AKWs müssen abgeschaltet werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mensch hat keine natürlichen Feinde mehr, also hat er einen erfunden. Reicht es uns nicht aus, gegen die Natur zu kämpfen und so weit mit unseren Emissionen zu verpesten, dass wir uns unser Klima zum Feind machen? Müssen wir noch dazu  uns selbst mit radioaktiver Verseuchung bedrohen? Sind die Bilder von Naturkatastrophen nicht genug, müssen wir auch noch den Super-GAU noch einmal erleben? Nicht nur die Strahlung, sondern die Dummheit der Menschen kennt offensichtlich keine Grenzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute stehen wir – bereits schon müde von unseren Anstrengungen gestern – in den Startlöchern. Das Desaster ist offenbar noch nicht zu Ende. Der Drache hat sein Maul aufgemacht, das nukleare Feuer ist jedoch noch in seinem Rachen. Wenn er beginnt Feuer zu spucken, werden wir nur hilflos zuschauen können. Wir bleiben gebannt vor unseren Bildschirmen und sehen zu, wie die Menschen sterben. Es hilft nur eins – die Stimme erheben und ein Ende des Wahnsinns mit aller Kraft fordern. Sie hören von uns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Xanthe Hall, Abrüstungsreferentin für IPPNW Deutschland&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-3811809089553344514?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/3811809089553344514/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2011/03/tschernobyl-gestern-fukushima-heute.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/3811809089553344514'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/3811809089553344514'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2011/03/tschernobyl-gestern-fukushima-heute.html' title='Tschernobyl gestern, Fukushima heute, Biblis morgen?'/><author><name>ippnw-admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06389482270300747591</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-IhEb75tqI9c/TX8xKgfSJVI/AAAAAAAAAFs/C0JORkxies8/s72-c/mv2011_01.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-4938573981395111946</id><published>2010-11-30T14:28:00.003+01:00</published><updated>2010-12-17T14:35:49.736+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nordkorea'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Atomwaffen'/><title type='text'>Der andauernde Krieg in Korea und die IPPNW</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_rC127-PX7so/TQtmRPvzNpI/AAAAAAAAAFU/3K2OAmu-J5k/s1600/westberg.jpg" imageanchor="1" style="clear:left; float:left;margin-right:1em; margin-bottom:1em"&gt;&lt;img border="0" height="150" width="150" src="http://1.bp.blogspot.com/_rC127-PX7so/TQtmRPvzNpI/AAAAAAAAAFU/3K2OAmu-J5k/s320/westberg.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Um zu verstehen, was in Korea vor sich geht, ist es hilfreich den Konflikt von der anderen Seite, derjenigen Nordkoreas, zu betrachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit dem Ende des Koreakrieges 1953 gibt es bis heute keinen Friedensvertrag, sondern es wurde lediglich ein Waffenstillstandsabkommen geschlossen. Nordkorea und die USA befinden sich immer noch im Kriegszustand. Die Demarkationslinie des Waffenstillstands ist der 38. Breitengrad. Es ist jedoch bisher keine Einigkeit darüber erzielt worden, wo diese Linie auf See verläuft. Die Souveränität über die Gewässer, in denen die jüngsten Artilleriegefechte stattfanden, ist umstritten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während ich diesen Artikel schreibe, halten südkoreanische Seestreitkräfte zusammen mit US-amerikanischen Einheiten ein Militärmanöver in diesen umstrittenen Gewässern ab. Solche Operationen sind in der Vergangenheit vom Norden oftmals abgelehnt worden. Als der Süden als Teil dieser Übung Schüsse abgab, forderte der Norden einen Feuerstopp. Als das Feuer fortgesetzt wurde, begann der Norden die südkoreanische Insel Yeonpyeong mit Granaten zu beschießen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Reaktion Nordkoreas stand zu erwarten, aber es wurde nicht davon ausgegangen, dass eine Insel mit zivilen Bewohnern unter Artilleriefeuer genommen werden würde. Es ist gut möglich, dass interne Rivalitäten innerhalb Nordkoreas eine Rolle spielten. Der neue designierte Nachfolger des Diktators wollte möglicherweise zeigen, dass er jetzt die Kontrolle hat. Es wuchern die Spekulationen von Seiten der „Pjöngjangologen“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frage, die von unserer Seite nicht gestellt wird, ist folgende: Welcher Zweck wurde mit einer provokativen Übung in dem umstrittenen Gebiet verfolgt? Weder Südkorea noch die USA haben dazu bisher eine Erklärung geliefert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wissen wenig über die politische Situation in Nordkorea. Unser Unwissen sollte unsere Vorsicht erhöhen. Wir sollten beachten, dass die militärische Führung in dem Land noch weniger über die Welt um sie herum weiß. Nordkoreanische Diplomaten sind besorgt, dass die Generäle glauben, einen Krieg gegen den Süden gewinnen, oder sogar US-Stützpunkte in Japan erfolgreich attackieren zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Krieg mit dem Süden oder ein Bürgerkrieg innerhalb Nordkoreas wären ein Desaster für das Land und seine Nachbarn. Ein Aufstand der hungernden und unterdrückten Bevölkerung würde zu Millionen von Flüchtlingen und ernsten Problemen für Südkorea und China führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der jüngste Bericht von Amnesty International zeichnet ein Bild von der sich rapide verschlechternden Gesundheit in Nordkorea. Nahrungsmittel gibt es nur unregelmäßig. Die Korruption nimmt zu. Die Gesundheitsversorgung wird schlechter; Medikamente sind nicht verfügbar. Wohnungen und Häuser sind im Winter kalt, weil es zu wenig Öl und Kohle gibt. Die Alten und die Kinder in den vielen Einrichtungen für Kinderbetreuung drohen Entbehrungen und Kälte zu erliegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir in der IPPNW sollten in der jetzigen Situation von Nordkorea fordern, seine Politik des „Militär zuerst“ zu „Menschliche Sicherheit zuerst“ zu ändern. Südkorea und die USA fordern wir auf:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Provokationen Nordkoreas sollten vermieden werden;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Humanitäre und insbesondere medizinische Hilfe und Nahrung sollten trotz des Vorgehens der nordkoreanischen Führung angeboten werden;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Friedensverhandlungen sollten jetzt, fast 60 Jahre nach dem Krieg, beginnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu diesem letzten Punkt würde ich gerne aus einem Artikel zitieren, den der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter, der Nordkorea mehrmals besucht hat, am 23. November in der „Washington Post“ veröffentlicht hat:&lt;br /&gt;Pjöngjang hat stetig darauf hingewiesen, dass es bereit ist, während direkten Gesprächen mit den USA ein Abkommen zu schließen, nach dem es seine Nuklearprogramme beenden, sie komplett den Inspektionen der IAEA öffnen und einen dauerhaften Friedensvertrag schließen würde, um den jetzigen „vorübergehenden“ Waffenstillstand zu ersetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollten nicht anstelle provokanter militärischer Manöver Friedensgespräche zwischen den USA und Nordkorea versucht werden?&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Gunnar Westberg am 30.11.2010&lt;br /&gt;Übersetzung Aram Wegerhoff&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-4938573981395111946?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/4938573981395111946/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/11/der-andauernde-krieg-in-korea-und-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/4938573981395111946'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/4938573981395111946'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/11/der-andauernde-krieg-in-korea-und-die.html' title='Der andauernde Krieg in Korea und die IPPNW'/><author><name>ippnw-admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06389482270300747591</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_rC127-PX7so/TQtmRPvzNpI/AAAAAAAAAFU/3K2OAmu-J5k/s72-c/westberg.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-1956802438254674137</id><published>2010-11-19T09:53:00.001+01:00</published><updated>2010-11-19T15:58:51.059+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Atomwaffen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='NATO'/><title type='text'>Raketenabwehr: Alle an Bord?</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_rC127-PX7so/TOY7eI4Tz4I/AAAAAAAAAEI/9x3-8MU8QDE/s1600/xanthe_nd.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 100px; height: 160px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rC127-PX7so/TOY7eI4Tz4I/AAAAAAAAAEI/9x3-8MU8QDE/s320/xanthe_nd.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5541181780491751298" /&gt;&lt;/a&gt;Die Pläne einer Nato-Raketenabwehr für Europa sind ein brisantes Politikum. Dabei geht es weniger darum, ob sie mehr Sicherheit bringt, ob sie funktioniert oder zu viel kosten würde. Wichtiger sind folgende Fragen: Würde die Raketenabwehr die Beziehungen zu Russland beschädigen? Kann die Türkei Mitglied in der EU werden und können die Ängste der Osteuropäer vor Russland entkräftet werden. Und dann noch: Fördert eine Raketenabwehr die Abrüstung der Atomwaffen oder eher nicht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hinter all diesen Fragen stecken eher versteckte ökonomische Fragen. Alle Nato-Mitgliedsstaaten reduzieren ihre Verteidigungshaushalte (wobei die Kürzungen in anderen Haushaltsbereichen meistens viel drastischer ausfallen). Doch für die USA stellt sich die ökonomische Frage anders. Sie möchten gerne ihre Raketenabwehr verkaufen, wenigstens Teile der Milliarden zurück bekommen und Kontrolle erhalten. Die Lobby für die Raketenabwehr in den USA ist mächtig und hat signifikante Auswirkungen auf die Wähler und das Stimmverhalten der Repräsentanten und Senatoren im Kongress.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sicherheit für Europa?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Von zentraler Bedeutung für die Frage, ob die Raketenabwehr mehr Sicherheit bringen würde, ist, von welcher Bedrohung ausgegangen wird. Die Bedrohungsanalyse des „Ballistic Missile Defense Review Report“1 der US-Regierung, sieht die Gefahren im Nahen- und Mittleren Osten, ganz konkret aus dem Iran, weil dort mit Nachdruck an Raketen gearbeitet werde. Die Bedrohung sei für Europa am stärksten, da es in Reichweite von Kurz- und Mittelstreckenraketen liege, so der Bericht. Andererseits besitzt kein Land außer Russland und China Raketen mit einer Reichweite, die die USA bedrohen können. Trotzdem wird auch dazu eine Abwehr gebaut, um sich auf eine künftige, mögliche Gefahr vorzubereiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gefahren wirken nicht nur überzogen dargestellt, sie werden zugleich geschürt. Durch die ständige Rede vom Iran als einer Bedrohung für Europa, wird ein Feindbild gepflegt. Europa macht sich ebenfalls zum Gegner Irans und gibt seine Vermittlerrolle (die ohnehin fraglich war) damit ab. Das führt dazu, dass sich der Iran nicht nur von den wiederholten Androhungen der Atomwaffenmacht Israel, die Atomanlagen des Iran anzugreifen, bedroht fühlt. Entsprechend geißelt er die Nato-Raketenabwehr als Schutz Israels2. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine zweite große Gefahr ist nach Einschätzung einiger osteuropäischer Staaten - vor allem im Baltikum – Russland. Nach dem Konflikt in Georgien suchen diese Länder vermehrt den Schutz der USA und der Nato. Da die Stationierung von Atomwaffen auf den Territorien der neuen Mitglieder in den 1990er Jahren ausgeschlossen wurde und auch politisch von den meisten Nato-Mitgliedern nicht gewünscht wird, bleibt neben dem nuklearen Schirm die Raketenabwehr als Trostpflaster. Dennoch waren einige alte Mitgliedsstaaten gegen diese Option, einschließlich Deutschland. Denn zuerst wollte die Regierung George W. Bushs die Raketenabwehr durch bilaterale Vereinbarungen in Osteuropa gegen den Willen Russlands aufbauen. Es wurde eine massive Verschlechterung der Beziehungen zu Russland befürchtet. Deutschland argumentierte immer für die Einbeziehung: Wenn überhaupt eine Raketenabwehr, dann lieber mit der Nato und mit Russland zusammen. Somit könnte ein Raketenabwehrsystem von Vancouver bis Wladiwostok entstehen, was das Problem ost- und südwärts verschöbe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Fördert die Raketenabwehr die Abrüstung?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Frage, die man kaum noch hört ist, ob die Raketenabwehr überhaupt funktioniert?3 Seitdem US-Präsident Obama am 17. September letzten Jahres erklärte, die USA würden eine neue Raketenabwehr bauen, die „stärker, schlauer und schneller“ sei, ist die Frage der Tauglichkeit vom Tisch. Nur weil die Abfangraketen auf mobilen Trägersystemen oder auf Schiffen stationiert sind, heißt das nicht, dass sie 100% ihrer Ziele treffen können. Es mag ja stimmen, dass sie besser funktionieren, weil sie näher dran sind und die Raketen eher in deren Startphase als beim Anflug treffen, aber eine Rest-Verwundbarkeit bleibt. Deswegen äußerte Frankreich große Skepsis4 und hält die atomare Abschreckung nach wie vor für notwendig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Streit zwischen Deutschland und Frankreich über das Wort „Abrüstung“ in der Nato-Strategie dreht sich um diese Frage. Denn Obamas Nukleardoktrin deutete darauf hin, dass eine Zustimmung der Europäer für eine Raketenabwehr mehr Abrüstung bedeuten könnte. Hillary Clinton bekräftigte diese Idee in Tallinn5. Bekanntlich will Deutschland den Abzug der taktischen Atomwaffen aus Europa und sieht in einem Junktim Raketenabwehr und atomare Abrüstung eine Möglichkeit, in der Sache voran zu kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der anderen Seite gibt es starke Stimmen in der Nato, die beides wollen: Die Raketenabwehr UND die Atomwaffen. Rasmussen gehört zu dieser Gruppe, die meint „sicher ist sicher“. Frankreich und Großbritannien signalisieren mit ihrem neuen Kooperationsvertrag6, dass sie ihre Atomwaffen für mindestens weitere 50 Jahre beizubehalten gedenken. Dass die Raketenabwehr die atomare Abschreckung ersetzen wird ist also eine Illusion. Dieser trügerische Traum von Ronald Reagan ist politisch nicht durchsetzbar. Aber noch wichtiger ist fest zu halten: Mehr Rüstung bringt keine zusätzliche Sicherheit, sie führt nur zu mehr Feindschaft. Denn wer ein Raketenabwehrsystem baut, bringt den Feind dazu, auch mehr Raketen zu bauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Raketenabwehr: neuer „Kitt“ der Nato&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Bisher wurden die Atomwaffen als Unterpfand der Solidarität der Nato-Mitglieder verstanden, eben der „Kitt“, der die Nato zusammen hält. Durch den Abzug tausender Atomwaffen nach dem Kalten Krieg und dem erklärten Wunsch Deutschlands, atomwaffenfrei zu werden, ist dieser Kitt brüchig geworden. Die Nato sucht ein neues Identifikationselement, das die Idee des Artikel 5 verkörpert und die 28 Musketiere unter dem Motto „alle für einen und einer für alle“ vereint. Dafür bieten die USA die Raketenabwehr an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Nato-Raketenabwehr könnte zudem zusätzliche Partnerschaften zementieren, wie z.B. die „Partnerschaft für den Frieden“, die durch militärische Kooperationen weitere Länder mit der Nato verbindet. Sie könnte die Türkei näher an das Bündnis holen, die geostrategisch bestens platziert ist, wenn im Nahen und Mittleren Osten militärisch agiert werden sollte. Somit würde das System zum „Schutz“ des europäischen Nato-Territoriums von der türkisch-irakischen Grenze bis hin zum Nordkap reichen. Jüngst wurden in der türkischen Presse7 die Bedingungen für eine Stationierung einer Raketenabwehrstellung in der Türkei debattiert. Unter anderem war die Idee, die EU-Mitgliedschaft damit zu verkoppeln8.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor dem Nato-Gipfel in Lissabon gibt es Angebote aus Russland, in dieser oder jener Form bei der Raketenabwehr zu kooperieren9. Sollte es ein Einverständnis geben, würde die Nato im Osten bis China und durch die Türkei im Süden bis zum Nahen Osten durchgreifen. Denn die neue Raketenabwehr soll mit mobilen Sensoren arbeiten, die jegliche Vorbreitung auf einen Angriff registrieren und einen erheblichen militärischen Vorteil bedeuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;„It’s the economy, stupid“10&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Schließlich bleibt als treibender Faktor der Raketenabwehr die Wirtschaft. In den USA sind Boeing und Northrop Grumman die Hauptunternehmen, Sub-Unternehmer sind u.a. Raytheon, Lockheed Martin, und Orbital Sciences Corporation. Von der europäischen Version würden vor allem Raytheon und Lockheed Martin profitieren11.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Finanzkrise in den USA überschattet momentan die meisten anderen politischen Überlegungen. Aber eine Kürzung des Verteidigungshaushalts wird in den USA als ökonomisch nachteilig gesehen, weil die Rüstungsindustrie ein großer Arbeitgeber ist. Nicht zuletzt gilt es als politischer Selbstmord, die Rüstungslobby gegen sich aufzubringen. Also wird trotz aller gegenteiliger Argumente an der Raketenabwehr festgehalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die europäischen Staaten sind die wirtschaftlichen Vorteile dagegen geringer. Da auch die Nato-Mitglieder zur Kasse gebeten werden, gibt es erhebliche Bedenken vor den Kosten. Die Skepsis ist groß, ob die von Rasmussen verkündeten 200 Millionen Euro12 eingehalten werden können. Wie ein Kompromiss zwischen den USA und den europäischen Bündnispartnern über die Kosten aussehen wird, ist noch offen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bundesregierung bezieht bisher nicht offiziell Stellung zur Nato-Raketenabwehr. Sie erhofft sich eine relativ bescheidene und kostengünstige Version, die mit Russland zusammen entwickelt wird. Merkel versucht Medwedew und Sarkozy13 dazu zu gewinnen, in diese Richtung zu steuern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu befürchten ist, dass wir eine von den meisten Europäern unerwünschte und teure Raketenabwehr bekommen. Es sei denn, das Volk erhebt sich gegen dieses Großprojekt, wie gegen Stuttgart 21. Zu befürchten ist aber, dass das Großprojekt Raketenabwehr für einen Massenprotest viel zu undurchsichtig bleibt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Xanthe Hall, Abrüstungsexpertin der IPPNW&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Ballistic Missile Defense Review Report, http://www.defense.gov/bmdr/docs/BMDR%20as%20of%2026JAN10%200630_for%20web.pdf&lt;br /&gt;2. http://de.rian.ru/politics/20101116/257661244.html &lt;br /&gt;3. Jüngste Ausnahme: http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,727263,00.html &lt;br /&gt;4. http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/ruestung-raketenschirm-morin-zieht-vergleich-mit-maginot-linie_aid_562169.html&lt;br /&gt;5. http://www.tagesspiegel.de/politik/international/usa-bereit-zu-abzug-von-atomwaffen-in-europa/1693186.html&lt;br /&gt;6. http://www.atomwaffena-z.info/atomwaffen-heute/atomwaffenstaaten/grossbritannien/aktuelles/artikel/1631/c70d02ecec/index.html&lt;br /&gt;7. http://www.freitag.de/politik/1042-dezente-dissidenten&lt;br /&gt;8. Vor dem Nato-Gipfel in Lissabon fordert Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan die Kontrolle über die auf türkischem Boden stationierte Raketenabwehr. Mag sein, dass die Nato in Lissabon die Nennung der Gefahr Iran statt dessen opfert, auch eine Forderung der Türkei. Siehe: http://nachrichten.freenet.de/politik/tuerkei-will-kommando-ueber-raketenabwehr_2149994_533316.html &lt;br /&gt;9.http://de.rian.ru/security_and_military/20101116/257661428.html &lt;br /&gt;10. Clinton Wahlslogan, 1992&lt;br /&gt;11. Capaccio T: Lockheed, Raytheon Gain in Gates’s Europe Missile-Defense Plan, Bloomberg Business Weekly, 14.1.2010 http://www.businessweek.com/news/2010-01-14/lockheed-raytheon-gain-in-gates-s-europe-missile-defense-plan.html &lt;br /&gt;12. http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EA0993D63ECFE4D3BA6CF351E2555D97C~ATpl~Ecommon~Scontent.html&lt;br /&gt;13 http://www.focus.de/politik/ausland/dreiertreffen-moskau-zu-gespraechen-ueber-raketenabwehr-bereit_aid_563521.html&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-1956802438254674137?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/1956802438254674137/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/11/raketenabwehr-alle-bord.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/1956802438254674137'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/1956802438254674137'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/11/raketenabwehr-alle-bord.html' title='Raketenabwehr: Alle an Bord?'/><author><name>ippnw-admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06389482270300747591</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_rC127-PX7so/TOY7eI4Tz4I/AAAAAAAAAEI/9x3-8MU8QDE/s72-c/xanthe_nd.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-5289609549727621009</id><published>2010-08-28T16:54:00.000+02:00</published><updated>2010-09-01T09:59:27.351+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weltkongress'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Atomwaffen'/><title type='text'>Atombomben in die Rente schicken</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_rC127-PX7so/THqNm_Vl2vI/AAAAAAAAADg/LES-q3S78D4/s1600/baselcongress.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 250px; height: 180px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_rC127-PX7so/THqNm_Vl2vI/AAAAAAAAADg/LES-q3S78D4/s320/baselcongress.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5510872795017763570" /&gt;&lt;/a&gt;Gestern nahm ich für die KongressorganisatorInnen an einer Pressekonferenz zum Thema nuklearer Abrüstung teil. Christian Schönenberger vom Schweizer Auswärtigem Amt und Rebecca Johnson, Vizevorsitzende von ICAN nahmen ebenfalls teil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Christian Schönenberger bezog sich in seinem Beitrag nicht nur auf die herausragende &lt;a href="http://www.eda.admin.ch/etc/medialib/downloads/edazen/dfa/head/spee10.Par.0029.File.tmp/100827_%20IPPNW%20Basel.pdf" target="_blank"&gt;Ansprache der Schweizer Außenministerin Micheline Calmy-Rey&lt;/a&gt; vor dem Plenum an diesem Morgen, sondern auch auf die Studie "&lt;a href="http://cns.miis.edu/opapers/pdfs/delegitimizing_nuclear_weapons_may_2010.pdf" target="_blank"&gt;Delegitimizing Nuclear Weapons&lt;/a&gt;", die auf der Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag für erhebliche Aufregung gesorgt hatte. Der Umstand, dass Atomwaffen dem Völkerrecht widersprechen, ist eine wiederkehrendes Thema, sowohl in New York als auch hier in Basel, und wird immer mehr zum zentralen Argument für die Abschaffung der Atomwaffen. Das mag für uns profan sein, aber andererseits sollte es immer wieder erwähnt werden, besonders seitdem unsere Freunde von "Global Zero" das Furcht-Argument des Terrorismus als Hauptpunkt in den Vordergrund drängen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die IPPNW und ICAN steht der humanitäre Aspekt im Zentrum der Argumentation für die Abschaffung der Atomwaffen, und ich versuchte, den anwesenden JournalistInnen die Gründe dafür zu erklären. Und darüber hinaus was mit den Menschen im Falle des Einsatzes von Atomwaffen passieren würde, was die IPPNW ja sehr gut dokumentiert hat, sowohl im Falle eines versehentlichen Atomkrieges als auch bei einem sogenannten begrenzten Austausch. Der würde natürlich auch global sein durch die Einwirkungen des entstandenen Rauchs und dem Abfall der globalen Temperatur, was zu Ernetausfällen und Hungerepedemien führen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Punkt, den ich setzen wollte ist, dass es gerade jetzt ein humanitäres Problem ist. Einmal wegen der Umlenkung von Ressourcen für nukleare Programme und auch wegen unserem bleibenden Unverständnis, was für eine Sicherheit die Menschen im 21 Jahrhundert wirklich brauchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nehmen wir als ein Beispiel Pakistan. Damals, als die Entscheidung fiel, die  Atombombe zu bauen, sagte der damalige Premier Zulfiqar Ali Bhutto (das genaue Zitat habe ich nicht zur Hand), dass selbst wenn die Pakistani Gras essen müssten, sie die Bombe bauen würden. Nun, sie tun das jetzt, weil es nicht genug Mittel gibt, um den Menschen in Pakistan angesichts dieser schrecklichen Flutkatastrophe zu helfen. Die Umlenkung der Ressourcen zum Militär hat dazu geführt, dass Pakistan nicht in der Lage ist, mit dieser Katastrophe fertig zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das zeigt uns, das das Investieren in unsere Sicherheit völlig unzureichend ist. Die Häuser werden nicht so gebaut, dass sie natürlichen Katastrophen widerstehen können, Nothilfen sind lächerlich gering, sogar im täglichen Leben gibt es nicht genügend  Schutz vor den großen Killern wie Malaria, schmutziges Trinkwasser, HIV usw. Sicherheit stützt sich statt dessen auf Atomwaffen, einer Waffe die sich aufgrund seiner menschlichen und Umweltfolgen nicht nutzen lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist an der Zeit, im 21 Jahrhundert, zu verstehen, dass Klimawandel und Krankheiten die Bedrohung unserer Sicherheit darstellen und dass Atomwaffen uns davor nicht schützen können - sie sind nicht zu gebrauchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist an der Zeit, die Bombe in Rente zu schicken!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Xanthe Hall, Basel, 28. August 2010&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-5289609549727621009?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/5289609549727621009/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/08/atombomben-in-die-rente-schicken.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/5289609549727621009'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/5289609549727621009'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/08/atombomben-in-die-rente-schicken.html' title='Atombomben in die Rente schicken'/><author><name>ippnw-admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06389482270300747591</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_rC127-PX7so/THqNm_Vl2vI/AAAAAAAAADg/LES-q3S78D4/s72-c/baselcongress.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-3500920050133755678</id><published>2010-08-26T14:12:00.000+02:00</published><updated>2010-08-28T08:43:41.855+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weltkongress'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Atomwaffen'/><title type='text'>Das Uran muss in der Erde bleiben</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_rC127-PX7so/THZdMH2Ru8I/AAAAAAAAADQ/adTAJxof86w/s1600/Charmaine_White_Face_2.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_rC127-PX7so/THZdMH2Ru8I/AAAAAAAAADQ/adTAJxof86w/s320/Charmaine_White_Face_2.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5509693656980896706" /&gt;&lt;/a&gt;"Das Uran muss in der Erde bleiben" - diese Forderung passte auf alle Schilderungen der Vertreter von Indigenen Völkern aus Australien, Mali, Namibia, Niger, Indien, Kanada und der USA über die Situation in ihren Heimatländern. Etwa 100 Teilnehmer diskutierten bei der Urankonferenz "Sacred Land - Poisoned Peoples" über die Folgen des Uranbergbaus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders bewegend war die Rede von Chairman White Face, eine Sioux-Vertreterin aus South-Dakota, USA auf der gestrigen Pressekonferenz. "Mitten im Herzen der USA findet ein Genozid statt. Mein Volk stirbt an Krebs, weil unser Wasser und unsere Luft radioaktiv verseucht sind", sagte die Gründerin der Defenders of the Black Hills. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In und um die Black Hills liegen über 1.000 seit den 70er Jahren stillgelegte Uranminen. Chairman White Face nannte sie das geheime Tschernobyl der USA, da aus den offenen und zum Teil mit Wasser gefüllten alten Minen und aus den über 10.000 Bohrlöchern, die bei Explorationen bis zu 800 Fuß tief getrieben wurden, tritt Radon aus. Luft und Wasser sind radioaktiv verseucht. Bäche und Flüsse - und auch das Grundwasser - münden in den Mississipi. Damit betreffen die strahlenden Uranminen nicht nur die Bevölkerung South Dakotas, sondern große Teile der Menschen in den USA.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Die Erde ist das Leben. Wir nennen sie ‘unci ina makoce’, das bedeutet Großmutter und Mutter Erde. Sie lebt und man darf sie nicht verletzen. Man darf nicht in sie hinein graben. Der Bergbau hat sie richtig schwer verletzt. Denn er hat Dinge freigesetzt, die nicht freigesetzt werden sollten. Es schmerzt die Luft, das Wasser, die Pflanzen, die Tiere – es schmerzt allem," so Chairman White Face.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manuel Pino, Professor für Soziologie in Arizona, bezeichnet das Uran als die Lunge, der Erde, die Kohle als die Niere und das Öl als ihr Blut. "Lasst das Uran in der Erde", appellierten die KonferenzteilnehmerInnen von Basel aus an die Weltgemeinschaft. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angelika Wilmen&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-3500920050133755678?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/3500920050133755678/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/08/das-uran-muss-in-der-erde-bleiben.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/3500920050133755678'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/3500920050133755678'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/08/das-uran-muss-in-der-erde-bleiben.html' title='Das Uran muss in der Erde bleiben'/><author><name>ippnw-admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06389482270300747591</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_rC127-PX7so/THZdMH2Ru8I/AAAAAAAAADQ/adTAJxof86w/s72-c/Charmaine_White_Face_2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-690787774203700044</id><published>2010-08-25T18:46:00.000+02:00</published><updated>2010-11-19T15:42:13.560+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weltkongress'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='BAN-Tour'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Atomwaffen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Basel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='IPPNW'/><title type='text'>BAN-Tour in Basel!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_rC127-PX7so/THVMGwk9EJI/AAAAAAAAADI/7HSITgLVnVw/s1600/ban_basel.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 159px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_rC127-PX7so/THVMGwk9EJI/AAAAAAAAADI/7HSITgLVnVw/s320/ban_basel.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5509393398160494738" /&gt;&lt;/a&gt;11 Tage, 700km, eine Botschaft: Kernwaffen müssen raus aus Europa! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So lautete der Slogan auf unserer Fahrradtour von Düsseldorf nach Basel. Mit rund 30 Studenten und jungen Ärzten von allen fünf Kontinenten sind wir aufgebrochen um die Menschen auf unserem Weg auf die ständige Bedrohung von Atomwaffen aufmerksam zu machen. Auf dem Weg veranstalteten wir einige Target X Aktionen in den Städten, an denen wir vorbeikamen und unter den misstrauischen Blicken des Militaers auch vor der Flugstation in Buechel, wo immer noch 20 amerikanische B61 Atomwaffen&lt;br /&gt;stationiert sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine große Gruppe wie diese, aus verschiedensten Kulturen, Religionen und Mentalitäten, erfordert viel Respekt und Offenheit. Es war eine große Herausforderung und doch wuchs die ganze Gruppe zu einer grossen Familie zusammen und kulturelle Unterschiede wurden mit Neugier erfragt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tage auf dem Weg vergingen schleppend, da wir im Schnitt 70km pro Tag auf dem Sattel bewaeltigen mussten und abends und morgens in einen Trott des Zelte auf-und abbauens kamen. Das Gefuehl, endlich das Ziel erreicht zu haben, war unbeschreiblich. Ich war erleichtert und traurig zugleich. Erleichtert, da unsere Gruppe unser Ziel erreicht hatte und wir die Tour zusammen vollbracht hatten. Trauer, da es nun vorbei ist und sich die Gruppe in der grossen Menge von Kongressteilnehmern aufgelöst hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Anfang der Tour konnte Alex Rosen 3 Viertel der Motivation fuer unsere Tour nennen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Viertel - der politische Aspekt: wir wollen alle Menschen, die wir auf unserer Reise passieren, auf die Bedrohung von Atomwaffen aufmerksam machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Viertel - Networking: 30 Menschen aus 16 Ländern von allen 5 Kontinenten zusammen auf einer Reise sind eine fantastische Moeglichkeit, um Netzwerke zu staerken und neue Netzwerke zu schaffen, die fuer die weitere Friedensarbeit essentiel ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Viertel - Sport und Spass: Menschen mit demselben politischen Interesse auch „privat“ kennenzulernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Waehrend wir zu Beginn das letzte Viertel nicht benennen konnten, so waren wir uns am letzten Tag alle einig, dass das die persoenliche Weiterentwicklung von &lt;br /&gt;jedem einzelnen von uns war. Auf der Tour gingen wir alle an unsere Grenzen, sei es aus Mangel an Hygiene, bei den Zeltuebernachtungen, Verkehrsregeln, oder wegen kultureller Missverstaendnisse zwischen den BANnies verschiedener Länder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war ein unvergessliches Erlebnis und ich habe auf dieser kurzen und sehr intensiven Reise Freunde fuers Leben gefunden.&lt;br /&gt;Alix Schou&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fotos auf flickr: http://www.flickr.com/photos/organize/?start_tab=one_set72157624765235118&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-690787774203700044?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/690787774203700044/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/08/ban-tour-in-basel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/690787774203700044'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/690787774203700044'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/08/ban-tour-in-basel.html' title='BAN-Tour in Basel!'/><author><name>ippnw-admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06389482270300747591</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_rC127-PX7so/THVMGwk9EJI/AAAAAAAAADI/7HSITgLVnVw/s72-c/ban_basel.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-6673017569378474584</id><published>2010-08-18T17:00:00.000+02:00</published><updated>2010-08-18T17:07:02.856+02:00</updated><title type='text'>IPPNW-Weltkongress beginnt am 25. August in Basel</title><content type='html'>Vom 25.-30. August findet der 19. IPPNW-Weltkongress "Nuclear Abolition: For a Future" in Basel in der Schweiz statt. Bis zu 800 ÄrztInnen, Medizinstudierende, Aktivisten und engagierte BürgerInnen kommen in der Universität Basel zusammen, um mit Experten aus aller Welt den gegenwärtigen Stand der Abrüstungsbemühungen erörtern und Wege beraten, um diesem Ziel näher zu kommen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr als ein Dutzend Teilnehmer werden während des fünftägigen Ereignisses für Sie bloggen. Lesen Sie Ihre Berichte und kommentieren Sie.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-6673017569378474584?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/6673017569378474584/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/08/ippnw-weltkongress-beginnt-am-25-august.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/6673017569378474584'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/6673017569378474584'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/08/ippnw-weltkongress-beginnt-am-25-august.html' title='IPPNW-Weltkongress beginnt am 25. August in Basel'/><author><name>ippnw-admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06389482270300747591</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-2148650830346697739</id><published>2010-06-18T11:37:00.000+02:00</published><updated>2010-06-18T11:40:12.834+02:00</updated><title type='text'>Free Gaza Resümee</title><content type='html'>Nun, da das letzte Schiff unserer Flotte, die »Rachel Corrie« aus Irland, von der israelischen Kriegsmarine aufgebracht und nach Aschdod entführt worden ist, können wir ein kurzes und vorläufiges Resümee ziehen. Und dieses kann durchaus lauten, dass das Projekt gescheitert ist: Wir haben die 10000 Tonnen ziviler und humanitärer Güter nicht an ihr Ziel nach Gaza bringen können. Sie waren dafür gedacht, den Wiederaufbau voranzubringen. Die Frachtschiffe sollten auch dringend benötigtes medizinisches Gerät, welches Israel nicht durch die hermetisch abgeriegelte Grenze lässt – wie Rollstühle, eine vollständige Zahnarztpraxis und Tonnen von Medikamenten – sowie Unterrichtsmaterial für die Kinder nach Gaza liefern. Die wiederholten Anschuldigungen, es sei beabsichtigt worden, auch Waffen zu schmuggeln, haben sich definitiv als falsch erwiesen. Denn alle Frachter wurden von den Israelis in Aschdod gelöscht, nicht eine Rakete oder Pistole wurde gefunden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.jungewelt.de/2010/06-16/022.php"&gt;Artikel in der Jungen Welt vom 16. Juni 2010&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-2148650830346697739?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/2148650830346697739/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/06/free-gaza-resumee.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/2148650830346697739'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/2148650830346697739'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/06/free-gaza-resumee.html' title='Free Gaza Resümee'/><author><name>ippnw-admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06389482270300747591</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-6031036016607976219</id><published>2010-06-09T13:51:00.001+02:00</published><updated>2010-06-09T13:52:43.074+02:00</updated><title type='text'>Wir verurteilen den bewaffneten Angriff</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Gemeinsame Erklärung der IPPNW-Sektionen Israel - Palästina&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere beiden Organisationen verurteilen den bewaffneten Angriff auf mit humanitären Hilfsgütern beladene Schiffe auf dem Weg nach Gaza, der in internationalen Gewässern stattfand, und wir betrauern gemeinsam die Toten, die in Folge dieses Angriffs ihr Leben verloren haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Ärzte stimmen wir darin überein, dass die Gesundheit der Bevölkerung Gazas in hohem Maße besorgniserregend ist und dass dringend medizinische Hilfe benötigt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir fordern gemeinsam eine internationale Untersuchung dieses Vorfalls und ein sofortiges Ende der Gaza-Blockade.Wir appellieren an die Führung Israels und Palästinas, in ernsthafte Verhandlungen miteinander einzutreten und dies mit dem aufrichtigen Willen zu tun, eine gewaltfreie und friedliche Lösung des Israel-Palästina-Konflikts herbeizuführen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Gemeinsame Erklärung der Palestinian Physicians For the Prevention of Nuclear War (PPPNW) und der  Israeli Physicians For Peace and the Preservation Of The Environment (IPPPE) Sektionen der International Physicians For the Prevention of Nuclear War (IPPNW)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dr. Abdelaziz Alabadi, MD — President, PPPNW, Palestine&lt;br /&gt;Prof. Ernesto Kahan M.D. — President and Councilor, IPPPE, Israel&lt;br /&gt;Dr. Mustafa Ghanim, MD, PhD— External Relations, PPPNW, Palestine&lt;br /&gt;Dr. Ra’anan Friedmann M.D., Ph.D. — Vice President, Vice Councilor and Spokesman, IPPPE, Israel&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-6031036016607976219?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/6031036016607976219/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/06/wir-verurteilen-den-bewaffneten-angriff.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/6031036016607976219'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/6031036016607976219'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/06/wir-verurteilen-den-bewaffneten-angriff.html' title='Wir verurteilen den bewaffneten Angriff'/><author><name>admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01778552191569797085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-22284344756547373</id><published>2010-06-09T13:23:00.000+02:00</published><updated>2010-06-09T13:29:35.367+02:00</updated><title type='text'>Interview mit Norman Paech</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Neues Leben:&lt;/strong&gt; Sie waren an Bord des türkischen Schiffes "Mavi Marmara". Wie haben Sie den Überfall der israelischen Soldaten auf den Hilfskonvoi erlebt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Prof. Dr. Norman Paech:&lt;/strong&gt; Mich haben heftige Detonationen und Explosionen aufgeweckt, die ich gar nicht lokalisieren konnte. Ich bin aufgesprungen und habe mich angezogen. Und dann kam schon mein Mitreisender Nadel El Sakar auf mich zu und sagte "Die Israelis sind um uns, seit zehn Minuten werden wir von Schlauchbooten mit Soldaten umkreist." Wir hörten Schüsse oben auf dem obersten Deck und auch Lärm, offensichtlich von Hubschraubern. Es wurden schon bald israelische Soldaten heruntergetragen, die entwaffnet worden waren und noch Kleidung an hatten. Sie wurden in den Raum getragen, der wie ein Lazarett ausgestattet war, damit dort mögliche Verwundete behandelt werden konnten. Diese Soldaten schienen mir, bis auf einen, nicht verwundet zu sein. Ich habe kein Blut bei ihnen gesehen und habe das mit meinem Fotoapparat dokumentiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Frieden/Evrenzel.pdf"&gt;Interview mit Norman Paech in der türkischen Zeitung Günlük Evrensel Gazetesi &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-22284344756547373?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/22284344756547373/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/06/interview-mit-norman-paech.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/22284344756547373'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/22284344756547373'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/06/interview-mit-norman-paech.html' title='Interview mit Norman Paech'/><author><name>admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01778552191569797085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-7351333846777421421</id><published>2010-06-09T12:27:00.000+02:00</published><updated>2010-06-09T12:29:02.449+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schiff nach Gaza'/><title type='text'>Regierung muss das Stillschweigen beenden</title><content type='html'>Mit unserer Aktion gegen die Gaza-&amp;shy;Blockade wollten wir die Staatenwelt aufwecken und Druck erzeugen, damit Israel die Abriegelung aufgibt. Die Bundesregierung muß ihr Stillschweigen beenden und ihre offene Kollaboration mit Israels Premier Benjamin Netanjahu aufgeben. Politik ist, wenn gehandelt wird, reden hilft da nicht viel. Deshalb wird versucht, im Herbst eine neue, noch größere Solidaritätsflotte nach Gaza zu starten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.jungewelt.de/2010/06-09/048.php?sstr=Norman%7CPaech"&gt;Interview mit Norman Paech in der Jungen Welt &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-7351333846777421421?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/7351333846777421421/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/06/regierung-muss-das-stillschweigen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/7351333846777421421'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/7351333846777421421'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/06/regierung-muss-das-stillschweigen.html' title='Regierung muss das Stillschweigen beenden'/><author><name>admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01778552191569797085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-3611872892832984527</id><published>2010-06-04T14:39:00.000+02:00</published><updated>2010-06-04T14:40:02.460+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schiff nach Gaza'/><title type='text'>Wie im Krieg</title><content type='html'>Israels Handlung war ein absolut rechtswidriger Angriff auf ein Hilfsschiff mit über 500 ZivilistInnen, ein Akt der Piraterie mit anschliessender Entführung. Wir haben von Anfang an gesagt: Wir wollen keine Gewalt, wir sind eine friedliche Mission und transportieren ausschliesslich zivile Güter. Wir wollten auf die Abriegelung des Gazastreifens durch Israel und die seit Jahrzehnten von der internationalen Staatengemeinschaft tolerierte menschliche Tragödie aufmerksam machen. Wir wollten den eingeschlossenen PalästinenserInnen Hoffnung geben. Wir hatten damit gerechnet, dass die Israelis unser Boot abdrängen, umleiten, aber nicht, dass das israelische Militär uns so brutal überfällt. Immerhin waren wir eine Delegation aus dreissig Nationen, darunter Personen des öffentlichen Lebens, Parlamentsabgeordnete, Friedensnobelpreisträgerinnen und Schriftsteller. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war noch Nacht und wir waren in internationalen Gewässern. Wir hörten Hubschrauber und Detonationen, israelische Elitesoldaten seilten sich von Hubschraubern auf das Schiff ab. Am Ende waren sechzehn von uns tot und über fünfzig verletzt, einige kämpfen noch immer um ihr Leben. Alle wurden mit Kabelbindern gefesselt und wir mussten uns an Deck in einer Reihe hinknien. Ich hatte sofort alles mit meiner Kamera gefilmt, wie auch andere von uns. Aber es wurde uns alles abgenommen. So gibt es nur Bilder aus israelischen Quellen. Es ist wie im Gazakrieg: Die Bilder-, Ton- und Berichtshoheit liegt bei der israelischen Regierung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-3611872892832984527?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/3611872892832984527/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/06/wie-im-krieg.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/3611872892832984527'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/3611872892832984527'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/06/wie-im-krieg.html' title='Wie im Krieg'/><author><name>ippnw-admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06389482270300747591</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-7388434976622421695</id><published>2010-06-01T15:48:00.000+02:00</published><updated>2010-06-01T16:00:42.764+02:00</updated><title type='text'>Erschöpft aber zuhause</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_T5_YH-20UNw/TAUQ5ApdMTI/AAAAAAAAAAM/aE6d1ehSaV4/s1600/R%C3%BCckkehr.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 196px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_T5_YH-20UNw/TAUQ5ApdMTI/AAAAAAAAAAM/aE6d1ehSaV4/s320/R%C3%BCckkehr.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5477803093378543922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:85%;"&gt;Matthias Jochheim, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:85%;"&gt;Annette Groth&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:85%;"&gt;, Norman Paech,  I&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:85%;"&gt;nge Höger und &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:85%;"&gt;Nader El Sakka heute morgen am Flughafen Schönefeld.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-7388434976622421695?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/7388434976622421695/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/06/erschopft-aber-zuhause.html#comment-form' title='19 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/7388434976622421695'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/7388434976622421695'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/06/erschopft-aber-zuhause.html' title='Erschöpft aber zuhause'/><author><name>admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01778552191569797085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_T5_YH-20UNw/TAUQ5ApdMTI/AAAAAAAAAAM/aE6d1ehSaV4/s72-c/R%C3%BCckkehr.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>19</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-347584155987050960</id><published>2010-06-01T10:47:00.001+02:00</published><updated>2010-06-01T10:47:44.996+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schiff nach Gaza'/><title type='text'>Landung in Schönefeld</title><content type='html'>Matthias Jochheim (IPPNW), Norman Paech, (Beirat IPPNW), Nadel El Sakka (Palästinensiche Gemeinde Deutsche), Inge Höger und Annette Groth (Die Linke) sind um 9.44 Uhr am Flughafen Schönefeld gelandet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über einen Pressetermin wird zeitnah informiert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-347584155987050960?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/347584155987050960/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/06/landung-in-schonefeld.html#comment-form' title='13 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/347584155987050960'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/347584155987050960'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/06/landung-in-schonefeld.html' title='Landung in Schönefeld'/><author><name>admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01778552191569797085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>13</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-3298052753242086867</id><published>2010-06-01T05:12:00.000+02:00</published><updated>2010-06-01T09:04:53.076+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schiff nach Gaza'/><title type='text'>Matthias Jochheim im Hafen von  Ashdod</title><content type='html'>Zu unserer Erleichterung haben wir vom Auswärtigen Amt den Hinweis bekommen, dass der stellvertretende Vorsitzende der IPPNW, Matthias Jochheim, im Hafen von Ashdod angekommen ist.&lt;br /&gt;Von einer Verletzung durch den Angriff war nicht die Rede.&lt;style&gt;&lt;/style&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-3298052753242086867?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/3298052753242086867/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/05/matthias-jochheim-im-hafen-von-ashdod.html#comment-form' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/3298052753242086867'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/3298052753242086867'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/05/matthias-jochheim-im-hafen-von-ashdod.html' title='Matthias Jochheim im Hafen von  Ashdod'/><author><name>admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01778552191569797085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-3673388108271865218</id><published>2010-05-31T10:10:00.000+02:00</published><updated>2010-05-31T11:03:06.142+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schiff nach Gaza'/><title type='text'>Israel stürmt Schiffe</title><content type='html'>Israel hat das Feuer auf die Schiffe mit Hilfsgütern für Gaza eröffnet.&lt;br /&gt;Bis zu 16 Menschen sollen getötet worden sein.&lt;br /&gt;Wir haben bisher keinen Kontakt zu Matthias Jochheim (Stellvertretender Vorsitzender der IPPNW) oder Norman Paech (Beiratsmitglied der IPPNW).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus diesem Grund haben wir eine Pressekonferenz, die zur Bewertung der NPT-Konferenz in New York anberaumt war, für dieses Thema geöffnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pressekonferenz: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Heute 31. Mai 2010, 12 Uhr&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;pax christi&lt;/span&gt;, Bernard-Lichtenberg-Haus, Tagungsraum Erdgeschoss, Hedwigskirchgasse 3,&lt;br /&gt;10117 Berlin (Französische Straße Ecke Hedwigskirchgasse)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-3673388108271865218?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/3673388108271865218/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/05/israel-sturmt-schiffe.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/3673388108271865218'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/3673388108271865218'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/05/israel-sturmt-schiffe.html' title='Israel stürmt Schiffe'/><author><name>admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01778552191569797085</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-1533474652271265879</id><published>2010-05-30T19:17:00.000+02:00</published><updated>2010-05-30T19:41:32.572+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schiff nach Gaza'/><title type='text'>Nur noch wenige Stunden bis Gaza</title><content type='html'>Ruhige See, die Sonne geht um fünf Uhr am wolkenlosen Himmel auf. Nach dem Frühstück wurde entschieden, dass unser Schiff Wasser und Diesel von unserem Versorgungsschiff aufnimmt und weiter nach Gaza fährt. Die drei schwedischen Passagiere, die wir in Famagusta aufgenommen haben, ein Parlamentarier, eine Ärtzin und der Schriftsteller Henning Mankel werden auf das schwedisch-griechische Frachtschiff gebracht. Wir wechseln auf die Marmara, wo Matthias Jochheim sich unter den ca. 600 Passagieren befindet, während zwei australische Journalisten und die US-amerikanische ehemalige Diplomatin Ann Wright auf die Challenger überwechseln. Nun sind alle Boote versammelt außer der Challenger II, deren technische Problme zu groß geworden sind und einen Hafen in Zypern zur Reparatur anlaufen wird und das irische Frachtschiff Rachel Corrie, das sich noch zwei bis drei Tage hinter uns befindet. Die Challenger II soll nach der Reparatur versuchen, die Rachel Corrie zu erreichen und dann gemeinsam als "zweite Welle" die Blockade von Gaza zu durchbrechen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Pressekonferenz, die wir kurz nach unserer Ankunft auf der Marmara geben, wird die Information verbreitet, dass Israel seine 20 Meilen Zone auf 68 Meilen als militärische Sperrzone ausbreitet. Das kann uns nicht hindern, da wir keine militärischen, sondern ausschließlich humanitäre Güter transportieren und keine Gefahr für Israels Sicherheit darstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 16 Uhr hat sich die Flotilla langsam in Bewegung gesetzt. In 18 Stunden wollen wir in Gaza eintreffen. Auf der Marmara - offensichtlich ein Ausflugsdampfer im Marmara-Meer ohne Kabinen aber großen Sälen voller Stühle und Bänke - geht es wie auf einem Basar auf engem Raum zu. Im Presseraum 20 Laptops, Sattellitentelefon und direktem Zugang zu Fernsehen und internationaler Presse. Ständige Life-Interviews arabischer und türkischer Sender, auch BBC und Belgischer Rundfunk sind vertreten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es schwirrt von Gerüchten über die israelischen Pläne. Eines hat sich nicht bestätigt, dass Israel den Funkkontakt jammt und unterbindet. Die Störung der Sattellitenphone werde mit zwei Spiegeln ausgetrickst, was man uns als erstes nach einem Tee zeigt. Etwas müde suchen wir uns ein ruhiges nicht besetztes Plätzchen, was sich als schwer erweist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-1533474652271265879?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/1533474652271265879/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/05/nur-noch-wenige-stunden-bis-gaza.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/1533474652271265879'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/1533474652271265879'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/05/nur-noch-wenige-stunden-bis-gaza.html' title='Nur noch wenige Stunden bis Gaza'/><author><name>ippnw-admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06389482270300747591</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-1285510281659056720</id><published>2010-05-30T11:04:00.000+02:00</published><updated>2010-05-30T11:09:17.884+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schiff nach Gaza'/><title type='text'>Flottille vereint</title><content type='html'>Die technischen Problemen mit der Challenger I wurden behoben. Das Schiff hat den Hafen von Famagusta in Nordzypern gestern gegen 17 Uhr verlassen. Mit an Bord sind die deutsche Delegation und drei neue Passagiere. Heute sind die Challenger I und die deutsche Delegation wieder zur Flotilla gestoßen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-1285510281659056720?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/1285510281659056720/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/05/flottille-vereint.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/1285510281659056720'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/1285510281659056720'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/05/flottille-vereint.html' title='Flottille vereint'/><author><name>ippnw-admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06389482270300747591</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-5391924830565642094</id><published>2010-05-29T11:27:00.000+02:00</published><updated>2010-05-29T11:37:52.544+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schiff nach Gaza'/><title type='text'>Warten auf die Weiterfahrt</title><content type='html'>Die Challenger I liegt mit technischen Schwierigkeiten im Hafen von Famagusta, Nordzypern. Die Wasserpumpe ist defekt und auch die Steuerung hat durch die hohen Wellen Schaden erlitten. Mittlerweile wird das Brauchwasser knapp. Die türkische Regierung hat in Aussicht gestellt ein Speedboot zu schicken, dass die Passagiere der Challenger I auf das türkische Schiff der FreeGaza-Flottille bringen könnte. Mittlerweile haben italienische Abgeordnete aber unsere Vermutung bestätigt, dass die israelische Regierung schweren Druck auf die Türkei ausübt, uns nicht auslaufen zu lassen. Drei irische Abgeordnete, die in Famagusta auf das Schiff steigen wollten, sind daran gehindert worden und haben den Rückflug angetreten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das türkische Schiff ist sehr komfortabel und kann bis zu 1.000 Passagiere aufnehmen. Allerdings gibt es keinen Funkkontakt nach außen. Wir vermuten, dass Israel die Leitungen gekappt hat. Das Wetter ist ruhig und es ist heiß. Trotz aller Hindernisse sind wir weiterhin optimistisch, unser Ziel zu erreichen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-5391924830565642094?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/5391924830565642094/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/05/warten-auf-die-weiterfahrt.html#comment-form' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/5391924830565642094'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/5391924830565642094'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/05/warten-auf-die-weiterfahrt.html' title='Warten auf die Weiterfahrt'/><author><name>ippnw-admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06389482270300747591</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-8223971607663109162</id><published>2010-05-27T09:20:00.000+02:00</published><updated>2010-05-27T13:54:35.526+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schiff nach Gaza'/><title type='text'>Bürgerrechtlerin Hedy Epstein geht an Bord</title><content type='html'>Wir sind heute früh an Bord gegangen, fahren jetzt zum Meetingpoint und dann Richtung Gaza. Wir nehmen die 85-jährige Auschwitzüberlebende Hedy Epstein an Bord, für die ich als Notarzt zur Verfügung stehen werde.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-8223971607663109162?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/8223971607663109162/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/05/burgerrechtlerin-hedy-epstein-geht-bord.html#comment-form' title='15 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/8223971607663109162'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/8223971607663109162'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/05/burgerrechtlerin-hedy-epstein-geht-bord.html' title='Bürgerrechtlerin Hedy Epstein geht an Bord'/><author><name>Matthias Jochheim</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07649231306038260427</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>15</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-1748837781440161934</id><published>2010-05-26T10:37:00.000+02:00</published><updated>2010-05-27T13:55:20.254+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schiff nach Gaza'/><title type='text'>Vom Erfolg der Mission überzeugt</title><content type='html'>Nun geht es morgen endlich los - vier Tage Verspätung. Die Verfrachtung der viele Tonnen fassenden Güter in Istanbul und Athen dauerte länger und war schwieriger als vorausgesehen. Die Schiffe haben gestern Athen verlassen und werden Freitagnachmittag am vereinbarten Treffpunkt sein, wo dann auch die "Rachel Corrie" aus Irland zu uns stoßen wird. Da wir die schnellsten Schiffe von Hagios Nikolaos haben, können wir uns noch eine Nacht in Hotelbetten leisten. Dann aber geht es los, jeweils ca. 15 Personen auf Challenger I und II. Auf der Höhe von Zypern werden wir weitere Passagiere aufnehmen, Zypern selbst aber nicht anlaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern hat uns die ägyptische Regierung die Erlaubnis erteilt, einen ägyptischen Hafen anzulaufen, wenn uns die israelische Marine die Zufahrt nach Gaza versperrt.Von dort aus können wir dann die Güter über Rafah nach Gaza bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wir israelische Hoheitsgewässer nicht berühren werden und der Gaza-Streifen nach Ansicht der Israelischen Regierung kein besetztes Territorium ist, hat die israelische Marine kein Recht, uns an unserer Route zu hindern und den Hafen von Gaza abzusperren. Die israelische Regierung wird sich also äußerst schwer tun, ein eventuelles Eingreifen gegenüber der internationalen Öffentlichkeit zu rechtfertigen, denn wir transportieren ausschließlich humanitäre Güter zum Wiederaufbau, zur medizinischen Versorgung sowie für den schulischen Unterricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz der vielen Verschiebungen hat bisher niemand die Flottille verlassen, was dafür spricht, dass alle vom Erfolg dieser Mission überzeugt ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-1748837781440161934?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/1748837781440161934/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/05/vom-erfolg-der-mission-uberzeugt.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/1748837781440161934'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/1748837781440161934'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/05/vom-erfolg-der-mission-uberzeugt.html' title='Vom Erfolg der Mission überzeugt'/><author><name>ippnw-admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06389482270300747591</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-3165161308521668054</id><published>2010-05-24T17:07:00.000+02:00</published><updated>2010-05-27T13:55:54.422+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schiff nach Gaza'/><title type='text'>Schifffahrt mit Hindernissen</title><content type='html'>Pfingstmontag und wir bereiten uns auf alle Fährnisse der Fahrt, die wir aus israelischen Zeitungen (Haaretz, Maariv) erfahren - die Marine soll sich bereits intensiv auf unser Kommen vorbereiten, um uns den Zugang nach Gaza zu versperren, sie bereiten angeblich schon Einzelzellen in Ashdod für uns vor, israelische Siedler wollen uns mit Booten auf der See empfangen etc. Es gibt Schwierigkeiten bei manchen anderen Schiffen, die unseren Start immer weiter verschieben, so wird der Frachter aus Athen erst heute abend oder morgen früh starten können. Eben haben wir erfahren, dass wir nun erst Mittwoch starten, für Freitag ist das Treffen aller Schiffe vorgesehen. Das bedeutet, dass sich unsere geplanten Rückkehrtermine immer weiter nach hinten verschieben. Dennoch bleiben wir optimistisch, bald Gaza zu erreichen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-3165161308521668054?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/3165161308521668054/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/05/start-nochmals-verschoben.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/3165161308521668054'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/3165161308521668054'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/05/start-nochmals-verschoben.html' title='Schifffahrt mit Hindernissen'/><author><name>ippnw-admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06389482270300747591</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-4715189058195678317</id><published>2010-05-23T21:15:00.000+02:00</published><updated>2010-05-23T21:18:49.583+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schiff nach Gaza'/><title type='text'>Weitere Verzögerung</title><content type='html'>Herzliche Gruesse aus Agia Nikolaos. Wir werden dort bis Dienstag Pfingstferien haben, da die Koordination der Schiffe offensichtlich etwas hakt. Aber alle sind wohl auf und optimistisch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-4715189058195678317?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/4715189058195678317/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/05/weitere-verzogerung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/4715189058195678317'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/4715189058195678317'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/05/weitere-verzogerung.html' title='Weitere Verzögerung'/><author><name>ippnw-admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06389482270300747591</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-7811861392470654494</id><published>2010-05-22T17:05:00.000+02:00</published><updated>2010-05-22T17:11:29.861+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schiff nach Gaza'/><title type='text'>Abfahrt verzögert sich</title><content type='html'>Die Gruppe der Passagiere hat sich jetzt hier in Kreta getroffen. Wir können aber wegen technischer Probleme frühestens am Montag in See stechen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-7811861392470654494?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/7811861392470654494/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/05/abfahrt-verzogert-sich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/7811861392470654494'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/7811861392470654494'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/05/abfahrt-verzogert-sich.html' title='Abfahrt verzögert sich'/><author><name>Matthias Jochheim</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07649231306038260427</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-7660169005338387447</id><published>2010-05-21T10:14:00.000+02:00</published><updated>2010-05-21T10:18:25.995+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schiff nach Gaza'/><title type='text'>Die Blockade von Gaza durchbrechen</title><content type='html'>Wir wollen mit unserer Aktion auf die Menschenrechtsverletzungen an der Bevölkerung von Gaza aufmerksam machen. Durch die Blockade fehlen Medikamente und Ersatzteile für medizinische Geräte. Patienten, die in Gaza nicht versorgt werden können, haben keinen Zugang zu adäquater medizinischer Behandlung außerhalb der belagerten Region. Unseren israelischen Kollegen, den "Ärzten für Menschenrechte", sind bereits Fälle bekannt, in denen Patienten gestorben sind, weil sie nicht rechtzeitig behandelt werden konnten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-7660169005338387447?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/7660169005338387447/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/05/die-blockade-von-gaza-durchbrechen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/7660169005338387447'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/7660169005338387447'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/05/die-blockade-von-gaza-durchbrechen.html' title='Die Blockade von Gaza durchbrechen'/><author><name>Matthias Jochheim</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07649231306038260427</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3252783944093469347.post-7374914842735871372</id><published>2010-05-19T15:04:00.000+02:00</published><updated>2010-05-19T16:02:29.180+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schiff nach Gaza'/><title type='text'>Einladung zum Gespräch</title><content type='html'>Während Israel schon androht, die Freedom-Flotille stoppen zu wollen, bereiten sich Matthias Jochheim und Norman Paech auf ihre Reise vor. Und in Berlin laden Vertreter des Bündnisses sowie zwei weitere Mitreisende zu einem Hintergrundgespräch ein:&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Donnerstag, 20. Mai 2010, 12.30 Uhr&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ort: pax christi, Bernard-Lichtenberg-Haus, Tagungsraum Erdgeschoss, Hedwigskirchgasse 3, 10117 Berlin (Französische Straße Ecke Hedwigskirchgasse)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3252783944093469347-7374914842735871372?l=ippnw.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ippnw.blogspot.com/feeds/7374914842735871372/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/05/einladung-zum-gesprach.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/7374914842735871372'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3252783944093469347/posts/default/7374914842735871372'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ippnw.blogspot.com/2010/05/einladung-zum-gesprach.html' title='Einladung zum Gespräch'/><author><name>ippnw-admin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06389482270300747591</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
